Geschäftsmodell Neue Marken oder Stammgeschäft ausbauen – beides kann funktionieren

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 5 min Lesedauer

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Ein Mittel gegen sinkende Werkstattumsätze kann die Aufnahme einer neuen Marke sein – allerdings ist der Erfolg nicht garantiert. Dann lieber das eigene K&L-Geschäft stärken? Darüber diskutierten Praktiker auf den Automotive Business Days.

Laut Philipp Kranich haben bereits 11 der 20 größten deutschen Händlergruppen mindestens ein chinesisches Fabrikat aufgenommen.(Bild:  Rosenow – VCG)
Laut Philipp Kranich haben bereits 11 der 20 größten deutschen Händlergruppen mindestens ein chinesisches Fabrikat aufgenommen.
(Bild: Rosenow – VCG)

Mehrmarken-Autohäuser sind ja an sich nichts Neues, aber bislang gab es doch gewisse Handelswelten, vor allem die der deutschen Premiummarken, die sehr großen Wert auf ihre Exklusivität legten – die von ihren Herstellern auch sehr stark gewünscht wurde.

Doch diese Zurückhaltung ist vorbei. Vor allem Mercedes-Benz-Händler zeigen sich in den letzten beiden Jahren erstaunlich offen für die Anziehungskraft vor allem koreanischer, aber zunehmend auch chinesischer Fabrikate. Ein Grund dafür ist sicherlich die Befürchtung, dass mit der dezidierten Luxusstrategie der Sternmarke die Verkaufszahlen in Deutschland sinken könnten, aber auch die Sorge vor einem schrumpfenden Servicegeschäft.