Glinicke-Gruppe Neue Unternehmensstruktur legt Basis für strategisches Wachstum

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Klare Verantwortlichkeiten von der Firmenspitze bis zum einzelnen Autohaus, gleichzeitig die Flexibilität für schnelle Entscheidungen mit Regionalbezug – die neue Führungsstruktur von Glinicke soll diese Anforderungen vereinen.

Die Glinicke-Gruppe hat ihre Führungsstruktur umgebaut – für schnellere Entscheidungen und strategisches Wachstum.(Bild:  Glinicke)
Die Glinicke-Gruppe hat ihre Führungsstruktur umgebaut – für schnellere Entscheidungen und strategisches Wachstum.
(Bild: Glinicke)

Die Autohausgruppe Glinicke hat ihre Führungsstruktur umgebaut. Wie das Unternehmen mit Sitz in Kassel mitteilte, wird der Vielmarkenhändler, der in mehreren Bundesländern aktiv ist, nun seit dem 1. Juli über eine sogenannte hybride Matrix-Struktur mit Fokus auf Regionen und Marken gesteuert. Dabei bleiben innerhalb der übergeordneten Glinicke Automobil Holding die unternehmerischen Kernbereiche Strategie/Personal, Finanzen, Sales und Aftersales verankert. Gleichzeitig werden die inzwischen 26 Autohaus-Standorte in zwei Bereiche geclustert.

Die Autohäuser der Volumenmarken des Volkswagen-Konzerns (VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat und Cupra) als größte Gruppe (und Keimzelle des Unternehmens) werden wiederum in drei Regionen aufgeteilt und von Regionalgeschäftsführern geleitet, die jeweils von einem Bereichsleiter Aftersales unterstützt werden. Die Standorte der restlichen Marken (Porsche, Land Rover, Stellantis, Hyundai, BYD und MG) werden jeweils zusammengefasst und von einem Markenleiter gelenkt.

Diese Aufteilung in Regionen und Marken mit klaren Führungsverantwortlichkeiten soll laut der Mitteilung „ein schnelleres regions- aber auch markenbezogenes Handeln innerhalb der Organisation ermöglichen“. Die Markenleiter sollen dabei die Führung ihrer Marke innerhalb des Unternehmens, aber auch zum Hersteller verantworten. Wichtig ist der Autohausgruppe, dass durch die Strukturänderung „weder Führungspersonal auf- noch abgebaut wird“.

Wechsel von Frank Brecht zu Glinicke

Die Entwicklung dürfte in Zusammenhang mit einer Personalie stehen, die im Herbst 2023 für Aufsehen gesorgt hatte: Damals war Frank Brecht, langjähriger Geschäftsführer der Hahn-Gruppe, nach fast 30 Jahren bei den Schwaben nach Kassel zu Glinicke gewechselt, um – wie es damals hieß – dort „notwendige Managementkapazitäten für weiteres Wachstum der Automobilhandelsgruppe aufzubauen“.

In der Geschäftsführung der Glinicke Holding ist Frank Brecht nun gemäß der aktualisierten Struktur als Geschäftsführer Sales neben zwei langjährigen Führungskräften der Autohausgruppe, Thomas Giepen (Geschäftsführer Aftersales) und Ralf Schaub (Geschäftsführer Finanzen), angesiedelt. Komplettiert wird die Führungsriege durch Florian Glinicke als geschäftsführender Gesellschafter (Personalwesen, Immobilien, Classic Cars).

Wegen der besonderen Anforderungen, die Großkunden und das Gebrauchtwagengeschäft haben, wurden für diese beiden Themenbereiche Stabsstellen geschaffen, die im Bereich Sales von Frank Brecht angesiedelt sind. Mit den neuen Zuordnungen und Verantwortlichkeiten habe das Unternehmen ein Zeichen für die strategische Ausrichtung auf Wachstum gesetzt und den Anspruch unterstrichen, „als innovativer und starker Partner für Mobilität in der Automobilbranche zu agieren“.

Das 1930 gegründete Familienunternehmen Glinicke ist mit seinen 26 Autohäusern in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen vertreten. Die Gruppe beschäftigt gut 1.700 Mitarbeitern, davon über 200 Auszubildende. Im vergangenen Jahr verkaufte die Gruppe knapp 28.000 Neu- und Gebrauchtwagen und erwirtschaftete einen Umsatz von 978 Millionen Euro.

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