Neuer Obermeister Altmark West: Martin Förster
Bei der Kfz-Innung Altmark West ist eine Ära zu Ende gegangen. Obermeister Adelbert Neuling (rechts) trat zur Wahl nicht mehr an. Sein Amt übernimmt künftig Martin Förster.

Bei der Kfz-Innung Altmark West ist eine Ära zu Ende gegangenen: Die Mitglieder wählten in ihrer Versammlung Martin Förster zum neuen Obermeister. Er tritt die Nachfolge von Adelbert Neuling an, der seit der Gründung der Innung vor 23 Jahren an ihrer Spitze stand. Neuling wurde zum Ehrenobermeister der Innung ernannt.
„23 Jahre sind genug“, sagte Neuling, der bei der Wahl nicht mehr antrat. Er hat die Innung in der Zeit maßgeblich mitgeprägt. Er leitete gleich zwei Fusionen ein, aus denen 2003 die Innung Altmark West hervorging. Die Innung kann mit einem soliden Haushalt und einem guten Stamm von 80 Mitgliedern beruhigt in die Zukunft sehen.

Neuling liegt der Nachwuchs schwer am Herzen. Dies gilt sowohl für den Generationswechsel bei der ehrenamtlichen Verbandstätigkeit, bei der sich die jüngeren Mitglieder eher zurückhalten, als auch bei der Ausbildung der Nachwuchskräfte.
Entsprechend will er Meldungen in den Medien über hohe Abbrecherquoten bei der Ausbildung nicht unkommentiert stehen lassen. In der Altmark gebe es kaum Abbrecher oder Auszubildende, die ihre Abschlussprüfung wiederholen müssten, so Neuling. „Die Kfz-Betriebe kommen ihrer Verpflichtung nach und bilden kompetent aus.“
Vielmehr sieht Neuling Probleme bei der Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger. Die Kfz-Betriebe könnten nicht der Reparaturbetrieb für Elternhaus und Schule sein, kritisiert Neuling. Umgangsformen sowie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit seien mancherorts ein Problem.
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