Neuer Obermeister in Chemnitz
Die Mitglieder der Kfz-Innung Chemnitz haben einen neuen Obermeister gewählt. Ingolf Metzler löst seinen Vorgänger Roland Andrä ab, der das Amt rund 20 Jahre innehatte.
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Die Mitglieder der Kfz-Innung Sachsen-West (Chemnitz) haben einen neuen Obermeister gewählt: In den kommenden fünf Jahren wird Ingolf Metzler die Aufgaben in der mit rund 500 Autohäusern und Werkstätten größten sächsischen Innung übernehmen. Er folgt Roland Andrä nach, der das Amt rund 20 Jahre ausgeübt hat.
„Es hat viel Spaß gemacht“, sagte Andrä beim Abschied und nahm sogleich das nächste Amt an: Die Mitglieder ernannten den ehemaligen Obermeister nun zum Ehrenobermeister der Kfz-Innung Sachsen-West. Andrä zeichne ein große Engagement und eine stete Einsatzbereitschaft aus, lobte Werner Pilz, stellvertretender Obermeister.
Die ersten Herausforderungen auf den neuen Obermeister warten bereits. So leiden die Kfz-Betriebe im westlichen Sachsen unter einer zunehmenden Kriminalität. Besonders betroffen ist die Region Freiberg. Noch im Frühjahr soll eine Sicherheitskonferenz stattfinden, bei der sich Vertreter des Landes Sachsen, der Polizei und der betroffenen Betriebe gemeinsam an einen Tisch setzen.
Die von einigen Handwerkskammern geforderte Wiedereinführung von Flächentarifen lehnt die Kfz-Innung ab. Aus Sicht der Innung müssen bei der Bezahlung die regionalen Verhältnisse berücksichtigt werden. Nicht überall ist der gleiche Lohn realisierbar. Bereits heute zahlen viele Kfz-Betriebe Gehälter deutlich über der geforderten Mindestlohngrenze. Auf der anderen Seite dürfe es aber auch nicht zu Lohndumping kommen.
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