Neuer Personalchef für Seat Deutschland
Die bisherige Personalchefin von Seat Deutschland wechselt in die Seat-Zentrale in Martorell, wo sie bereits lange gearbeitet hatte. Auch ihr Nachfolger Ricard Urpí Patz hat in Spanien sein Seat-Rüstzeug erhalten.

Das Personalmanagement von Seat Deutschland liegt seit dem 1. Mai in der Verantwortung von Ricard Urpí Patz. Der gebürtige Spanier löste Esther Fernandez Llambrich ab, wie der Importeur erst jetzt bekannt gab. Sie wechselte zurück nach Martorell in die Seat-Zentrale. Damit war sie nur gut ein Jahr Personalchefin der Spanier am Importeurssitz in Weiterstadt.
Urpi Patz kommt seinerseits aus der Herstellerzentrale, wo er seit 2012 als Manager der Personalabteilung tätig war. Zuvor war der studierte Jurist bei verschiedenen Unternehmen im Personalbereich tätig, unter anderem bei Alstom Wind und der Robert Bosch GmbH. Laut Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland, soll er den Importeur „ als wertvolle Unterstützung optimal auf die künftigen Anforderungen im HR-Bereich vorbereiten“.

Das hatte sich Bauer allerdings bereits vor einem Jahr – laut den Pressemitteilungen – wortgleich von Fernandez Llambrich erhofft, die im April 2018 die Seat-Personalleitung von Stefan Kreh übernommen hatte. Sie war damals ebenfalls aus Martorell nach Weiterstadt gewechselt, nachdem sie zuvor 15 Jahre für Seat in Spanien gearbeitet hatte. Zuletzt war sie dort als Personalleiterin für rund 900 Mitarbeiter in der Produktion zuständig und schließlich mit strategischen Aufgaben des HR-Bereichs beschäftigt gewesen.
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