Praxistest Zehn Dinge, die uns am neuen Renault Espace aufgefallen sind

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 1 min Lesedauer

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Das Van-Sterben macht auch vor Renault nicht halt, dem Pionier des gesamten Segments. Zwar bleibt der Name Espace erhalten, er steht aber lediglich für ein verlängertes SUV-Modell. Ob es trotzdem Van-Charakter hat, klärt unser Praxistest.

Espace-Fans müssen jetzt ganz stark sein. Das One-Box-Design des Van-Klassikers ist Geschichte – Generation 6 ist ein SUV.(Bild:  Rosenow – VCG)
Espace-Fans müssen jetzt ganz stark sein. Das One-Box-Design des Van-Klassikers ist Geschichte – Generation 6 ist ein SUV.
(Bild: Rosenow – VCG)

Vor ziemlich genau 40 Jahren begründete Renault mit dem ersten Espace das Van-Segment in Europa. Und 2023 trug die französische Marke es auch zu Grabe – denn Marktbegleiter unter den Fullsize-Vans wie Volkswagen Sharan oder Ford Galaxy sind ebenfalls nicht mehr zu haben. Ob der in China erkennbare Trend hin zum Super-Luxus-Van für eine Wiederbelebung der Nachfrage in Europa sorgen wird, bleibt abzuwarten.

Immerhin bleibt der legendäre Name Espace erhalten. Nur trägt ihn eben ein SUV-Modell in die Zukunft – und zwar eine auf 4,72 Meter Länge und sieben Sitze vergrößerte Variante des Austral. Dass der neue Espace deutlich kompakter (minus 14 Zentimeter) und leichter (minus 200 Kilogramm) als der Vorgänger Espace V ist, kann man ja auch positiv sehen. Mit einer Leermasse von im günstigsten Fall 1.584 Kilo würde er in Paris noch nicht einmal unter das SUV-Segment fallen.

Doch wie ist es um die Eigenschaften als Familientransporter bestellt? Finden sieben Personen immer noch so bequem Platz wie in den ersten vier Generationen? Und wie gut schafft es ein Vollhybrid auf Basis eines gerade einmal 1,2 Liter kleinen Dreizylinders, das Familienmobil zu bewegen? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in unserer Bildergalerie.

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In einer Zeit, in der ein batterieelektrischer Kompaktwagen schnell über 40.000 Euro kostet, erscheint der Grundpreis des neuen Espace mit 43.500 Euro fair. Die getestete Version Iconic ist ab 48.300 Euro zu haben und besitzt Goodies wie die Allradlenkung 4 Control, zahlreiche Fahrerassistenzsysteme und Ledersitze. Weitere Extras im Testwagen waren Matrix-LED-Scheinwerfer, Head-up-Display, ein festes Panorama-Glasdach sowie ein Soundsystem von Harman-Kardon, die den Testwagenpreis letztlich auf 52.350 Euro schraubten.

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