Neuer Vorstandssprecher beim Kia-Händlerverband

Autor Andreas Wehner

Holger Blochwitz aus Radeberg ist Nachfolger von Dirk Riemann an der Spitze des Kia-Händlerverbands. Der kürzlich neu gewählte Vorstand will sich vor allem der unbefriedigenden Renditesituation widmen.

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(Foto: Wehner / »kfz-betrieb«)

Holger Blochwitz (Automobile Radeberg GmbH) ist neuer Sprecher des Verbands der Kia-Händler und -Servicepartner. Wie der Verband mitteilte, tritt der Radeberger Autohaus-Geschäftsführer die Nachfolge von Dirk Riemann an, der nach zwei Amtsperioden nicht erneut für den Vorstand kandidiert hatte. Darauf habe sich der Vorstand jetzt bei seiner konstituierenden Sitzung in Dresden verständigt. Blochwitz soll den Verband bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Frühjahr 2018 nach außen vertreten.

Seit März 2017 ist der neu gewählte Vorstand im Amt. Er besteht neben Holger Blochwitz aus Klaus-Peter Reintges (Essen), Dirk Fischer (Guben), Michael Degel (Hof), Frank Backhaus (Marienheide) und Friedrich Weiler (Osthofen).

Der neue Vorstand des Kia-Händlerverbands (v.li.): Dietrich Asche (Geschäftsführer), Frank Backhaus, Michael Degel, Klaus-Peter Reintges, Holger Blochwitz, Dirk Fischer, Friedrich Weiler.
Der neue Vorstand des Kia-Händlerverbands (v.li.): Dietrich Asche (Geschäftsführer), Frank Backhaus, Michael Degel, Klaus-Peter Reintges, Holger Blochwitz, Dirk Fischer, Friedrich Weiler.
(Bild: Kia-Händlerverband)

Als Schwerpunkt der künftigen Verbandsarbeit sieht der neu formierte Vorstand laut Mitteilung die Renditesituation der Kia-Partner. Angesichts der guten Konjunktur und der wettbewerbsfähigen Produkten zeigte sich der Vorstand mit einem durchschnittlichen Ergebnis der Kia-Partner von 1,3 Prozent im vergangenen Jahr nicht zufrieden. Ziel müssten weiterhin drei Prozent sein, um so in die Anforderungen der nächsten Zeit investieren zu können. In Gesprächen mit dem Importeur will der Verband vor allem die vielen administrativen Hürden und anreizschwachen Bonussysteme im Vertrieb und Service thematisieren. Diese stünden höheren Ertragsmöglichkeiten derzeit im Weg.

Der Verband möchte seine Mitglieder künftig durch diverse Kooperationspartner stärker unterstützen, beispielsweise durch Marketingtools und verbesserte Einkaufsmöglichkeiten.

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