Neues Webangebot bringt Opel Bauer die Leads

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Die externen Werbeprofis kümmern sich zudem um aktuellen Content für die Seite. Und behalten das Online-Tool Google Analytics im Auge, um aus dem dokumentierten Userverhalten die richtigen Schlüsse für die Weiterentwicklung beziehungsweise die richtige Content-Strategie zu ziehen. So gibt es beispielsweise für jedes Opel-Modell einen längeren eigenverfassten Beschreibungstest. Die einzelnen Fahrzeugbeschreibungen laufen zudem ebenfalls unter der URL der Homepage und werden nicht etwa von externen Datenbanken eingebunden. Für die nähere Zukunft ist geplant, noch deutlich mehr selbst verfasste Inhalte auf der Seite zu veröffentlichen, um die organische Auffindbarkeit weiter zu verbessern.

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Kacheln sind der Clou

Der Clou der neu gestalteten Bauer-Site ist für Agenturchef Thomas Nellen die Kachelstruktur der Startseite. „Unser Ziel war es, dass die User nicht wie üblich nur die aktuellen Neu- und Gebrauchtwagenangebote wahrnehmen, sondern das gesamte Leistungsspektrum auf einen Blick erfassen.“ Durch die Aufteilung der Seite in Kacheloptik ist das seiner Ansicht nach gewährleistet.

Bei der ersten eigenprogrammierten Version von „opelbauer.de“ aus dem Jahr 2007 hatte die Seite noch eine relativ starre Struktur – die Fahrzeugangebote hatte man lediglich von extern eingebunden. Heute sind sie echter Bestandteil der Seite, was vor allem die Suchmaschinen honorieren. Endlich konnten auch neu hinzugekommene Geschäftsfelder wie der Gewerbekundenbereich angemessen abgebildet werden.

Die Vorgabe einer deutlich bildlastigeren Optik zusammen mit den Anforderungen des responsive Designs führte zu der Struktur mit unterschiedlich großen und verschieden gewichteten Kacheln.

„Wir wollen damit nicht zuletzt User ansprechen, die nach der Devise ‚schnelle Entscheidungen – wenig lesen‘ im Netz agieren“, erläutert Marketingexperte Thomas Nellen. „Die größte Kachel auf der Homepage ist übrigens nicht die Kachel, die am meisten geklickt wird.“ Dies sei vielmehr mit etwa einem Viertel aller Klicks auf der Seite die Gebrauchtwagen-Kachel. „Die könnte ich auch ganz am unteren Rand der Seite platzieren – da gäbe es auch nicht weniger Klicks“, sagt Nellen.

Dass das Internet-Gesamtpaket greift, davon ist Schlickeiser überzeugt. Von den 419 im letzten Jahr verkauften Gebrauchten sind seiner Schätzung nach 350 von den Kunden erstmals im Netz gesehen worden – ein klarer Beleg für die Qualität des Online-Angebots.

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