Neumann: Dekra hat ein bewährtes System

Autor / Redakteur: Die Fragen stellte Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Flexibilität und Kundenfreundlichkeit haben das deutsche System der Hauptuntersuchung zum Vorbild in Europa gemacht, ist Dr. Gerd Neumann überzeugt. Deshalb gebe es keinen Grund, daran etwas zu ändern.

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„Dekra hat gegen die Aberkennung der Akkreditierung durch die DAkkS Einspruch erhoben“, sagt Gerd Neumann. Die Prüfmittel würden den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
„Dekra hat gegen die Aberkennung der Akkreditierung durch die DAkkS Einspruch erhoben“, sagt Gerd Neumann. Die Prüfmittel würden den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
(Foto: Kueppers)

Redaktion: Seit über einem halben Jahr sind Sie Vorsitzender der Geschäftsführung der Dekra Automobil GmbH. Wie hat sich der Geschäftsbereich entwickelt?

Gerd Neumann: Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden. Wir haben im vergangenen Jahr den Umsatz um fast sechs Prozent gesteigert. Unsere Position als Marktführer im Prüfwesen mit rund 34 Prozent Marktanteil und jährlich über neun Millionen Hauptuntersuchungen haben wir behauptet. Unser Gutachtenbereich steht ebenfalls gut da. Und was viele gar nicht wissen: Auch periodische Industrieprüfdienstleistungen wie Aufzugprüfungen, Druckbehälterprüfungen und vieles mehr bietet das Niederlassungsnetz der Dekra Automobil GmbH in Deutschland an. Wir können unseren Kunden damit flächendeckend Serviceleistungen anbieten. Hier sehen wir eine deutliche Aufwärtsentwicklung für unser Unternehmen.

Was erwarten Sie in diesem Jahr – wie geht es weiter?

Wir haben im vergangenen Jahr intensiv an unserer Strategie für die nächsten zehn Jahre gearbeitet. Wir haben schon für das Jahr 2016 klare Ziele formuliert, die wir jetzt angehen. Dazu gehört beispielsweise, dass wir im Fahrzeugprüfwesen weiter die Nummer eins bleiben wollen und unseren Marktanteil ausbauen. Und auch gerade bei den Industrieprüfdienstleistungen arbeiten wir daran, weiter zu wachsen.