NGK: Zündkerzen für Gasmotoren

Redakteur: Steffen Dominsky

NGK Spark Plug Europe präsentiert die LPG-Laser-Line. Das neue Sortiment besteht aus sieben Zündkerzentypen, die eigens für den Einsatz in Flüssiggas- und Erdgasmotoren entwickelt wurden.

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NGK Spark Plug Europe hat angeichts der wachsenden Zahl an Gasumrüstungen die LPG-Laser-Line entwickelt. Mit lediglich sieben Zündkerzentypen deckt das neue Sortiment rund 90 Prozent aller umrüstungsfähigen Fahrzeuge in Europa ab. In einigen europäischen Ländern erreicht die Marktabdeckung sogar 97 Prozent.

Hintergrund ist der kontinuierliche Anstieg der Neuzulassungen und Umrüstungen gasbetriebener Fahrzeuge in den vergangenen Jahren – ein Trend, der anhalten wird. Allerdings war es für den Handel und die Werkstatt bislang nicht einfach, eine passende Zündkerze für die mit dem alternativen Kraftstoff betriebenen Motoren zu finden.

Die LPG-Laser-Line-Zündkerzen sind speziell auf die hohen Ansprüche gasbetriebener Motoren ausgelegt. Sie besitzen einen Iridium-Chip auf der dünnen Mittelelektrode, der mit einer eigens patentierten Technologie aufgelasert wird. Außerdem ist ein Platinchip in die Masseelektrode eingearbeitet.

Iridium verbessert Zündeffizienz

Der Einsatz der beiden Edelmetalle sichert im Gasbetrieb erhebliche Vorteile. Zunächst minimiert er das Risiko von Heißgaskorrosion – da dieses aufgrund höherer Verbrennungstemperaturen im Gasbetrieb beträchtlich höher ist als bei der Verbrennung von Benzin. Während die Zündleistung von Standard-Zündkerzen im Gasbetrieb mit der Zeit abnimmt, tritt ein solcher Verschleiß bei der LPG-Laser-Line nicht auf.

Darüber hinaus erlaubt es der Werkstoff Iridium, die Mittelelektrode besonders schlank auszulegen – mit einem Durchmesser von lediglich 0,6 Millimeter. Dies ermöglicht der Flammenfront, sich gleichmäßig im Brennraum auszubreiten, was die Motoreffizienz verbessert. Gleichzeitig kommt die dünne Mittelelektrode mit weniger Zündspannung aus.

Das ist entscheidend, weil Gas schwerer zu entzünden ist als Benzin. Der Zündspannungsbedarf kann um bis zu 7.000 Volt steigen. Ohne die Iridium-Mittelelektrode würde das Risiko des Zündspulenausfalls beträchtlich wachsen. Außerdem ist das Metallgehäuse der Zündkerzen mit einer besonderen Chromlegierung beschichtet, die es vor den aggressiven und Korrosion begünstigenden Verbrennungsbedingungen schützt.

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