Nissan führt neues Retail-Konzept ein

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Das neue Konzept soll die Hemmschwelle für den Erstkontakt reduzieren und den Besucher zum Verweilen im Autohaus einladen. „Bei uns hat sich der Kunden-Traffic etwa verdreifacht“, ergänzt Claudio Vinci, Geschäftsführer BK Motors. Schränkt allerdings ein, dass mit Einführung des neuen Nissan-Konzepts auch ein Markenwechsel einherging. Insofern ist die Vergleichbarkeit nur bedingt gegeben.

Laut Hungenberg verweilen die Kunden in einem Nissan-Betrieb mit neuem Konzept etwa doppelt so lange wie in einem Vergleichsbetrieb einer anderen japanischen Marke. Zudem sei die Conversion Rate, also die Umwandlung von Angebot in Vertrag, um 55 Prozent gestiegen.

Welche Kosten auf die Händler durch die neue Ausstattung zukommen, dazu äußert sich Nissan bislang nicht. Klar ist allerdings, dass sie sich je nach Immobilie und Standort unterscheiden. Grundsätzlich nennt Nissan vier Abstufungen: Die Vorgaben unterscheiden sich nach ländlichen und städtischen Räumen sowie Metropolen. Die umfangreichste Kategorie „Full“ beinhaltet zudem noch eine sportliche Ausprägung für Nismo-Modelle.

Auch zur Unterstützung für die Händler will sich Hausch noch nicht äußern. „Wir sind derzeit in konstruktiven Gesprächen mit dem Händlerverband“, so der Geschäftsführer. Dem wolle er nicht vorgreifen.

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