Nissan-Händlerverband: Der Importeur in der Kritik

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Der Druck auf die Nissan-Händler war in den vergangenen Monaten groß. Nun erwartet die japanische Marke von ihren Partnern weitere Investitionen. Dabei liegt vieles im Argen, wie Verbandspräsident Frank Perez erläutert.

Frank Perez, Vorsitzender des Verbands der Nissan-Händler Deutschlands.
Frank Perez, Vorsitzender des Verbands der Nissan-Händler Deutschlands.
(Bild: Autohaus Dirkes)

Herr Perez, seit rund zwei Jahren setzen die Händler das Nissan Retail Concept um, nun kommen weitere Investitionen auf die Partner zu. Was ändert sich?

Frank Perez: Das Konzept ist grundsätzlich gut. Es ist durchdacht und bringt den Kunden im Showroom immer wieder mit Neufahrzeugen zusammen. Im Innenbereich werden einige wenige Elemente getauscht. Ein neuer „Drive“, also eine weitere hervorgehobene Ausstellungsfläche, kommt hinzu. Anstatt einer Zubehörwand gibt es künftig einen Car-Konfigurator.

Und außen?

Hier ist ein umfassender neuer Auftritt geplant. Dazu gehören neben neuer Fassade und Signalisation auch ein Eingangsportal und geringfügige Änderungen bei der Sekundärbeschilderung. Alles sehr hochwertig.