Toyota-Rückruf Nochmal die Spritpumpenaktion

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Vor etwa einem Jahr wurden diverse Toyota- und Lexus-Baureihen mit einer falschen Prüfsoftware kontrolliert. Hierzulande müssen daher 1.800 Fahrzeughalter noch einmal in die Werkstatt.

Einige C-HRs in Deutschland müssen erneut zu demselben Problem überprüft werden. (Bild:  Toyota)
Einige C-HRs in Deutschland müssen erneut zu demselben Problem überprüft werden.
(Bild: Toyota)

Toyota holt in Deutschland noch einmal 1.800 Einheiten des Auris (NRE185), C-HR (NGX10, NGX50) und Corolla (NRE210) sowie des Lexus NX300 (AGZ10, AGZ15) und RX300 (AGL20, AGL25) mit den Motorcodes 8NR und 8AR in die Vertragsbetriebe zurück. Die Autos waren bereits Bestandteil einer Ende 2023 gestarteten Rückrufaktion.

„Diese Fahrzeuge wurden zuvor mit einer Inspektionssoftware untersucht, um den Data-Matrix-Code (2D-Barcode) auf der Hochdruck-Kraftstoffpumpenbaugruppe zu überprüfen", erklärte ein Sprecher von Toyota Deutschland auf Anfrage von »Kfz-Betrieb«. Da einige Toyota-Partner dabei eine falsche Softwareversion verwendet hätten, sei die Pumpe womöglich fälschlicherweise nicht getauscht worden. Daher folgt nun ein weiterer Check und bei Bedarf eine Reparatur.

Maximal zwei Stunden Aufenthalt

Wie schon vor gut einem Jahr liegt die Dauer des Werkstattaufenthalts je nach Arbeitsaufwand und Modell zwischen 12 und 120 Minuten. Der neue interne Rückruf-Code lautet „24SD-149“. Die Vorgängeraktion firmierte unter der Kennung „23SD-108“. Wie gehabt vermerken die Betriebe die Durchführung der Maßnahme im Toyota Garantie-System. In Europa gilt dies nach unseren Infos für etwa 11.000 Einheiten.

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