Marktkonsolidierung Nowag hat jetzt zwei Standorte und drei Marken mehr

Von Dr. Martin Achter 1 min Lesedauer

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Die Händlergruppe Nowag in Deutschlands Nordwesten baut ihre Marktstellung aus. Zum neuen Jahr übernahm das Unternehmen nicht nur zwei Händlerbetriebe. Es erweiterte auch sein Markenportfolio, dessen Schwerpunkt bislang bei den VW-Konzernmarken lag.

Die Händlergruppe Nowag (im Bild der Standort in Meppen) hat ihr Markenportfolio zum neuen Jahr um drei Marken erweitert. Dies erfolgte durch Übernahme zweier Händlerbetriebe in Leer und in Bünde.(Bild:  Nowag)
Die Händlergruppe Nowag (im Bild der Standort in Meppen) hat ihr Markenportfolio zum neuen Jahr um drei Marken erweitert. Dies erfolgte durch Übernahme zweier Händlerbetriebe in Leer und in Bünde.
(Bild: Nowag)

Die Nordwest Automobilgesellschaft (Nowag) hat ihr Geschäft in Ostfriesland und Ostwestfalen zum neuen Jahr deutlich ausgebaut. Das Unternehmen übernahm zum 1. Januar das Autohaus Nagel in Bünde (Mazda, Hyundai) und das Autohaus Groenewold in Leer (Ford), wie es mitteilte. Durch die Übernahmen baute die Nowag auch ihr Marktportfolio entsprechend aus, das bisher aus VW (Pkw und Nutzfahrzeuge), Audi, Seat/Cupra, Skoda und Maxus bestand.

Die Nowag wächst durch die Übernahme auf 15 Standorte in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen. In Bünde ist der Händler bereits mit den Marken VW und Audi vertreten. Der hinzugenommene Standort des Autohauses Nagel wird laut Mitteilung künftig auch weiter unter dem bisherigen Namen firmieren. Das Autohaus Groenewold in Leer wird künftig den Namen Gebr. Schwarte führen. Wirtschaftliche Einzelheiten zu der Transaktion nannte die Nowag nicht.

Dachmarke und etablierte Händlermarken

Die Nowag entstand 2023 aus einem Zusammenschluss der Unternehmen Gebr. Schwarte in Meppen und Autohaus Braasch in Oldenburg. Diese stellen seit 2024 die Dachmarke Nowag in den Vordergrund, treten lokal zusätzlich aber auch immer noch unter den etablierten Händlermarken auf.

Wie die Nowag erklärte, unterstreicht das Unternehmen durch die Übernahmen sein Ziel, „durch die Bündelung von Kompetenzen und ein wachsendes Netzwerk einen noch besseren Service für Kunden anzubieten“. Die Nowag gehört zu den Top-100-Händlergruppen in Deutschland. Mit einem Umsatz von über 372 Millionen Euro verkauft das Unternehmen aufs Jahr gesehen mehr als 15.200 Neu- und Gebrauchtwagen. Mit jetzt zehn Marken im Portfolio arbeiten an 15 Standorten 1.050 Menschen für den Händler.

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