Obermeister Hoier zieht Resümee
Vor etwa einem Jahr hat Obermeister Roland Hoier das Amt übernommen. Auf der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung Unterfranken hat er nun ein Resümee gezogen.
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Vor rund einem Jahr haben die Mitglieder der Kfz-Innung Unterfranken Roland Hoier zum Obermeister gewählt. Nun hat er im Rahmen der Jahresversammlung ein erstes Zwischenfazit gezogen: Die Arbeit macht Spaß, aber sie ist zeitaufwendig.
Mit den im Vorfeld angekündigten zwei Stunden Einsatz pro Woche sei es nicht getan. „Um das Amt des Obermeisters richtig auszufüllen, braucht es mehr Zeit“, betont Hoier. Inzwischen sei auch ihm klar, dass die vermeintlichen zwei Stunden eher ein Lockangebot waren. „Da ist es gut, dass ich die Entscheidung für die Kandidatur gemeinsam mit meiner Frau getroffen habe“, schmunzelt Hoier.
Trotz Mehrarbeit ist ihm also der Spaß nicht vergangen. Das liegt auch am Team, das ihn unterstützt. „Die Arbeitsteilung im Vorstand funktioniert sehr gut.“ Die Innung ist in drei Bezirke mit jeweils einem Bezirksmeister aufgeteilt. „Damit können die Termine auf viele Schultern verteilt werden.“ Insgesamt zählt die Kfz-Innung Unterfranken 829 Mitgliedsbetriebe, das entspricht in etwa dem Niveau des Vorjahres.

Hoier setzt auf das Miteinander. Gerade in schwierigen Zeiten, in denen die Branche vor verschiedenen Herausforderungen stehe, sei es wichtig, diese gemeinsam anzugehen. Das betrifft beispielsweise die Nachwuchsförderung: Die Situation in Unterfranken hat sich positiv entwickelt, die Azubi-Zahlen haben sogar leicht zugelegt. Zur Winterprüfung sind 315 Auszubildende angetreten.
Damit sich die positive Entwicklung fortsetzt, unternimmt die Kfz-Innung zahlreiche Anstrengungen. „Ohne Werbung um Azubis in den Kfz-Berufen geht es nicht“, betonte Hoier. Insgesamt nahm die Innung an 18 Veranstaltungen zur beruflichen Information an allgemeinbildenden Schulen teil. Zudem ist die jährliche Freisprechungsfeier in Würzburg ein Aushängeschild der Innung.
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