Obermeister Holler im Amt bestätigt

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Der Frankfurter Obermeister Thomas Holler ist erfolgreich in sein Amt gestartet. Nun haben ihn die Mitgliedsbetriebe wiedergewählt. Zugleich hat sich der Vorstand verjüngt.

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Führungsspitze der Kfz-Innung Frankfurt am Main: Obermeister Thomas Holler (li.) und sein Stellvertreter Ferdinand Gandyra.
Führungsspitze der Kfz-Innung Frankfurt am Main: Obermeister Thomas Holler (li.) und sein Stellvertreter Ferdinand Gandyra.
(Foto: Zietz)

Auf ihrer Jahresversammlung haben die Mitglieder der Kfz-Innung Frankfurt am Main einen neuen Vorstand gewählt. Dabei bestätigten sie Obermeister Thomas Holler in seinem Amt. Der 52-Jährige, der seit 2000 im Vorstand der Innung aktiv ist, hat Ende 2014 die Aufgaben von Jürgen Karpinski übernommen.

Als neuen stellvertretenden Obermeister wählten die Innungsmitglieder mit großer Mehrheit Ferdinand Gandyra. Neu in den Vorstand kamen zwei Nachwuchskräfte, die beide schon große Verantwortung in ihren Autohäusern tragen. Mark Karpinski setzt die Tradition seines Großvaters Willi Schmitt und seines Vaters Jürgen Karpinski im Vorstand fort. Erstmals ist mit Alexandra Klein eine Frau im Vorstand vertreten: Sie ist Chefin der Firma Auto-Klein, das Familienunternehmen führt sie in vierter Generation. Zudem bestätigten die Teilnehmer Bernard Richter, Wolfgang Volpert und Burkhard Wagner in ihren Ämtern.

Beim Rückblick auf sein erstes Jahr als Obermeister ging Holler auf die Sicherheitsaktion „Lichttest“ ein. Hier sei es unabdingbar, neue Regeln zu schaffen. Über 30 Prozent der geprüften Fahrzeuge zeigten Mängel, viele defekte Fahrzeuge würden erst gar nicht in die Kfz-Werkstatt gebracht. Das Ergebnis seien „einäugige“ Autos und Lichtpegel. Aufgrund der falschen Einstellung zeigten sie überall hin, nur nicht auf die Straße. Holler fordert einen Pflicht-Check zu Beginn der dunklen Jahreszeit für alle Autos. Dies diene in besonderem Maß der Verkehrssicherheit.

Vorstand und Geschäftsführung der Kfz-Innung Frankfurt am Main: (v.li.) Hauptgeschäftsführer Claus Kapelke, Alexandra Klein, Matthias Volpert, Bernard Richter, stellvertretender Obermeister Ferdinand Gandyra, Mark Karpinski.
Vorstand und Geschäftsführung der Kfz-Innung Frankfurt am Main: (v.li.) Hauptgeschäftsführer Claus Kapelke, Alexandra Klein, Matthias Volpert, Bernard Richter, stellvertretender Obermeister Ferdinand Gandyra, Mark Karpinski.
(Foto: Zietz)

In Anbetracht der neuen Hightech- und Laser-Licht-Technik beim Autolicht, das bei vielen der jährlich drei Millionen Neufahrzeuge verbaut ist, sei ein Lichttest nur noch mit neuester und teurer Technik sowie erheblichem Zeitaufwand möglich. Deswegen solle auf Bundesebene geprüft werden, ob ein solcher „Lichttest Neu“ nicht sogar kostenpflichtig stattfinden müsse.

Zudem sprach Holler in seinem Jahresresümee weitere Themen an: Auch der täglichen Bürokratie mit den Roten Kennzeichen hat er den Kampf angesagt. Die kleinen Fahrzeugscheinhefte sollten durch elektronische Lösungen wie z.B. eine App ersetzt werden.

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