Obermeister Treiber führt weiter die Innung Region Stuttgart

Von Christoph Baeuchle

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In Zeiten großer Verunsicherung sorgt eine gewisse Kontinuität für mehr Sicherheit. Auf ihrer Versammlung haben die Delegierten der Kfz-Innung Region Stuttgart Obermeister Torsten Treiber im Amt bestätigt. Frank Schnierle unterstützt ihn als Stellvertreter.

Führungsteam der Kfz-Innung Region Stuttgart: (v.li.) Obermeister Torsten Treiber, sein Stellvertreter Frank Schnierle und Geschäftsführer Christian Reher. (Bild:  Kfz-Innung/Weis)
Führungsteam der Kfz-Innung Region Stuttgart: (v.li.) Obermeister Torsten Treiber, sein Stellvertreter Frank Schnierle und Geschäftsführer Christian Reher.
(Bild: Kfz-Innung/Weis)

Die Mitglieder der Kfz-Innung Region Stuttgart haben ihren Obermeister Torsten Treiber im Amt bestätigt. Bei der Delegiertenversammlung sprachen sie sich dafür aus, dass Treiber für weitere drei Jahre das Amt übernimmt. Als sein Stellvertreter steht ihm Frank Schnierle zur Seite, der Thomas Höfle ablöst. Schnierles bisherige Aufgabe als Pressesprecher übernimmt künftig Reiner Äckerle. Alle Wahlen erfolgten bei der Delegiertenversammlung in Sindelfingen einstimmig.

Ebenso einstimmig wurde der Etat für 2018 abgesegnet: Die Innung, die rund 900 Mitgliedsbetriebe umfasst, hat rund 1,2 Millionen Euro an Einnahmen und Ausgaben geplant. Damit finanziert sie ihre Aufgaben als Servicedienstleister für ihre Mitglieder sowie als deren Interessenvertretung und Sprachrohr.

Das ist derzeit vor allem beim Thema Diesel und den drohenden Fahrverboten wichtig. „Eine bestimmte Gruppe will den Menschen unter dem Deckmantel von Luftreinhaltung und Gesundheitsschutz vorschreiben, wie sie sich im öffentlichen Raum zu bewegen haben und dem Diesel-Automobil – vielleicht sogar allen Automobilen – den Garaus machen“, kritisierte Treiber. Statt eines Hypes für E-Fahrzeuge forderte der Obermeister eine gleichartige Bewertung aller Technologien für die Lösung der Probleme.

Ausgezeichnet mit der Goldenen Ehrennadel der Kfz-Innung: (v.li.) Obermeister Torsten Treiber, Thomas Höfle  und Geschäftsführer Christian Reher.(Bild:  Kfz-Innung/Weis)
Ausgezeichnet mit der Goldenen Ehrennadel der Kfz-Innung: (v.li.) Obermeister Torsten Treiber, Thomas Höfle und Geschäftsführer Christian Reher.
(Bild: Kfz-Innung/Weis)

Trotz Diesel-Diskussion beschrieb Treiber die wirtschaftliche Lange der Kfz-Betriebe in der Region als stabil, allerdings mit einem (Diesel-)Klotz am Bein. Die Verunsicherung der Käufer sei deutlich zu spüren. Die Innung plädiert deswegen dafür, dass es seitens der Politik „endlich klare Aussagen zur Nachrüstung gibt“. Dass sie funktionieren kann, hätten die Tests bewiesen. Jetzt sei es Aufgabe der Politik „unsere Kunden und auch uns nicht im Regen stehen zu lassen“.

Der Umbruch der Branche stellt die Autohäuser und Werkstätten vor diverse Herausforderungen. Dazu gehöre, ausreichend Nachwuchs zu sichern. Doch angesichts neuer Rekordwerte der Azubizahlen und im Vergleich zu anderen Branchen minimalen Abbrecherzahlen ist dem Obermeister nicht bang. Das Kraftfahrzeuggewerbe zeichne sich schon seit jeher dadurch aus, dass es sich immer auf die Zukunft einstelle. Dazu gehört in der Innung Region Stuttgart, dass der Generationenwechsel mit der Wahl begonnen hat und jetzt schon klar ist, dass es in drei Jahren einen neuen Obermeister geben wird: „Für mich ist das die letzte Amtsperiode. Bis 2021 werden wir meinen Nachfolger aufbauen.“

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