Autohausgruppe Kuhn + Witte „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“

Von Wolfgang Michel 13 min Lesedauer

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Oliver Bohn scheinen neue Ideen, Konzepte und Strategien nie auszugehen. Mit »kfz-betrieb« sprach der Geschäftsführer unter anderem darüber, wie sich junge und alte Geschäftsfelder entwickeln und ob sie sich gegenseitig befruchten.

Oliver Bohn: „Völlig unabhängig von der Automarke wollen wir rund um die Energietechnik und Photovoltaik beratend und verkäuferisch als Vollsortimenter tätig sein.“ (Bild:  Wolfgang Michel – VCG)
Oliver Bohn: „Völlig unabhängig von der Automarke wollen wir rund um die Energietechnik und Photovoltaik beratend und verkäuferisch als Vollsortimenter tätig sein.“
(Bild: Wolfgang Michel – VCG)

2022 haben wir uns das letzte Mal zum Interview getroffen. Seitdem ist viel in Ihrer Autohausgruppe passiert. Werfen wir am Anfang unseres Gesprächs zuerst einen Blick auf das klassische Autogeschäft. Wie zufrieden sind Sie heute mit der Geschäftsentwicklung des 2020 eröffneten Audi-Zentrums in Fleestedt?

Oliver Bohn: Mit dem Bau des neuen Audi-Terminals haben wir seinerzeit viel Geld in die Hand genommen und in das Geschäftsmodell klassischer Autohandel investiert. Damit stand die Hardware, also das Gebäude. Wenn Sie sich aber letztlich dafür entscheiden so viel Geld in die Hand zu nehmen, dann brauchen Sie vor Ort ein lokales Management, ein ganzes Team, das sich committet mitzuspielen und Verantwortung zu übernehmen. Wir haben zum Glück ein Team an Bord, das sich im Vertrieb und im Service sehr gut auskennt und exzellentes Kundenmanagement betreibt. Von daher war unsere Entscheidung von damals richtig. Sie ist langfristig angelegt, denn eines unserer strategischen Ziele lautet: nachhaltiges Wachstum. Die Nummer eins in der Region.