Oliver Turner: „Aston Martin stellt sich breit auf“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Neue Modelle bringen neue Anforderungen für das Händlernetz der Sportwagenmarke mit sich. Der Leiter der Netzentwicklung, Oliver Turner, erläutert, was auf die Händler zukommt.

Der Händlernetzentwickler Oliver Turner sieht interessante wirtschaftliche Potenziale für neue Partner.
Der Händlernetzentwickler Oliver Turner sieht interessante wirtschaftliche Potenziale für neue Partner.
(Bild: Aston Martin)

Redaktion: Aston Martin will im Rahmen des sogenannten Second-Century-Plans mit neuen Modellen auf den Markt kommen. Was versteckt sich hinter dieser Bezeichnung? Um was für Modelle handelt es sich konkret?

Oliver Turner: Aston Martin blickt auf eine 103-jährige Firmengeschichte zurück. Der Second-Century-Plan ist unser Unternehmenskonzept, mit dem wir uns in den kommenden Jahren nachhaltig und erfolgreich weiterentwickeln wollen. Wir wollen uns neuen Anforderungen stellen und gleichzeitig die Essenz der Marke beibehalten: ästhetische, handgefertigte Automobile. Der Second-Century-Plan basiert auf vier Produktsäulen: Sportwagen, einem neuen Crossover-Modell, dem Lagonda und einer wachsenden Anzahl an limitierten Sondereditionen. Der neue DB11 ist der erste einer neuen Generation von Sportwagen und gleichzeitig auch Katalysator für die zukünftige Weiterentwicklung.

Und was heißt das konkret für die Händler und für die Kunden?

Nach diesem Plan werden wir in den nächsten sechs Jahren im Durchschnitt alle neun Monate ein neues Fahrzeugmodell auf den Markt bringen. Bis Ende dieses Jahrzehnts werden wir nicht nur unsere gesamte Sportwagenpalette erneuern, sondern auch drei neue Modellreihen hinzufügen. Damit sind wir dann auch in komplett neuen Segmenten vertreten. Nach dem DB11 ersetzen wir die bestehenden Modelle Vantage und Vanquish.