Automotive Business Days Online-Vertrieb: „Messen, bis der Papst kommt!“

Von Jens Rehberg 4 min Lesedauer

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Keiner redet gern darüber, wie selten die Kunden im Netz bislang den „Sofort-kaufen“-Button für ein Auto klicken. In Würzburg haben Experten diskutiert, was zu tun ist, damit sich das ändert.

Martin Achter, »kfz-betrieb«, sprach mit den Beratern (v. l.) Dr. Jörg von Steinaecker und Olaf Dicker sowie Andreas Jerchel, Autohaus Ostermaier, über den ernüchternden Sachstand in Sachen Online-Verkauf.(Bild:  Rehberg / »kfz-betrieb«)
Martin Achter, »kfz-betrieb«, sprach mit den Beratern (v. l.) Dr. Jörg von Steinaecker und Olaf Dicker sowie Andreas Jerchel, Autohaus Ostermaier, über den ernüchternden Sachstand in Sachen Online-Verkauf.
(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Wann hebt er endlich ab, der komplett digitale Online-Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Internet? Seit Jahren wird ihm eine große Zukunft vorhergesagt, auch wenn der Prozess komplex abzubilden ist und schon allein beim Versuch einer umfassenden Definition die Meinungen schnell auseinandergehen.

Immerhin auf 15 bis 20 Prozent aller Autoverkäufe taxierten auch am Dienstag im Rahmen der „Automotive Business Days“ in Würzburg drei Branchenexperten das Potenzial des gehypten Vertriebskanals – allerdings: erst in zehn Jahren. Als der Moderator das Plenum mit dieser Hausnummer konfrontiert, bestätigen nur wenige per Handzeichen den Glauben an ein solches Online-Sofortkaufvolumen.