Onlinevertrieb: „Die Kunden suchen Audi“
Audi sieht die herstellereigenen Händlerwebseiten als Dreh- und Angelpunkt im Digitalmarketing. Marketingleiter Thomas Müller und Daniel Schleef von der Jepsen-Gruppe erläutern, warum dies für sie ein sinnvoller Ansatz ist.
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Redaktion: Herr Müller, Audi ist eine Premiummarke mit anspruchsvollen Kunden. Wie stellen Sie sich vor diesem Hintergrund in Sachen Onlinevertrieb und -marketing auf?
Thomas Müller: Mehr als 90 Prozent der Autokäufer informieren sich vor dem Besuch beim Händler online. Idealerweise tun Audi-Interessenten dies über unsere Kanäle. Viele von ihnen kommen zum Händler über unser „digitales Autohaus“. Unter diesem Begriff fassen wir sämtliche Onlineaktivitäten unserer Marke und unserer Händler zusammen. Im Netz haben wir dabei den Vorteil, dass wir gezielt die Menschen ansprechen können, die Interesse am Thema Auto und an Audi haben.
Wie stark stimmt sich Audi im Digitalvertrieb mit dem Handel ab?
Müller: In allem, was wir tun, arbeiten wir Hand in Hand mit dem Handel. Die Entwicklungen im E-Commerce zeigen, dass der Kunde weiterhin den stationären Handel sehr schätzt. Amazon und Zalando eröffnen beispielsweise eigene Läden. Wir haben ein Händlernetz, das seit Jahrzehnten Erfahrungen mit den Kunden vor Ort hat. Diese Kompetenzen verknüpfen wir jetzt noch stärker mit der digitalen Welt.
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