Opel Insignia wird Buick Regal
Das Rüsselsheimer Flaggschiff wird bald auch auf dem US-Markt angreifen. Allerdings wollen die Amerikaner dort nicht den Opel-Blitz auf der Motorhaube sehen.
Nach China startet der Opel Insignia jetzt doch auch in den USA. Wie Chefingenieur Jim Federica der Financial Times Deutschland (FTD/Dienstagsausgabe) sagte, soll das Rüsselsheimer Flaggschiff in Kürze auf dem zweitgrößten Automarkt der Welt als Buick Regal mit entsprechend angepasstem Kühlergrill vermarktet werden. Den Aussagen zufolge sollte der Insignia ursprünglich unter dem Label Saturn verkauft werden, doch dieses Konzern-Fabrikat wird derzeit abgewickelt.
„Dem Insignia werden weitere globale Modelle folgen, die in Rüsselsheim für den Weltmarkt entwickelt werden“, sagte Federico der Zeitung mit Blick auf die Perspektive für Buick als Weltmarke. Denn die Marke Opel soll auch in Zukunft ausschließlich in Europa aktiv sein. Buick werde damit in zahlreichen Ländern in direkten Wettbewerb zur Schwestermarke Chevrolet treten. Im Hinblick auf Stückzahlen ist Buick die neue Rolle noch nicht anzusehen – für 2010 prognostiziert der Branchendienst IHS Automotive laut FTD einen Gesamtabsatz von 663.000 Autos. Das wäre in etwa die Hälfte dessen, was Opel in Europa verkauft.
Das „gute alte Verhältnis“ wieder aufbauen
„Nach den endlosen Konfusionen geht bei Opel jetzt alles in die richtige Richtung“, sagte Federico zu den positiven Entscheidungen für die deutsche Marke in der jüngsten Zeit. Viele Opelaner hätten ihre persönlichen Kontakte zum Mutterkonzern die ganze Zeit über gehalten. Jetzt gelte es, „das gute alte Verhältnis zwischen Opel und GM“ wieder aufbauen.
Vor der Entscheidung 2009, Saturn zuzumachen, wurden zahlreiche Opel-Modelle in den USA unter diesem Markennamen verkauft. So gab es zum Beispiel einen Saturn Astra oder auch den Saturn Aura, der weitgehend baugleich mit dem Opel Vectra war.
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