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Opel: Karl ersetzt Agila

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Das neue Opel-Einstiegsmodell soll serienmäßig mit fünf Türen kommen und eine Vielzahl an Assistenz-Optionen bieten. Ob es ein getarnter Spark ist, will der Hersteller noch nicht sagen.

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Ab kommendem Juli auf dem Markt: der neue Opel Karl
Ab kommendem Juli auf dem Markt: der neue Opel Karl
(Foto: Opel)

Nach dem Rückzug von Chevrolet und dem damit verbundenen Aus für den Spark in Deutschland ist der Posten des preisgünstigen Einstiegsmodells im GM-Europa-Portfolio frei. Opel füllt die Lücke ab kommendem Juli mit dem Kleinstwagen Karl. Der bietet im Gegensatz zum Großteil der einschlägigen Konkurrenz serienmäßig fünf Türen und ebenso viele Plätze. Der Einstiegspreis soll trotzdem – wie in dieser Klasse üblich – unter 10.000 Euro liegen.

Auf welcher Technik der Karl grundsätzlich aufbaut, sagt der Hersteller noch nicht. Anders als vielfach spekuliert soll die Architektur aber nicht vom Chevy Spark übernommen worden sein. Gebaut wird der Karl allerdings wie dieser in Südkorea.

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Erste Bilder zeigen einen 3,68 Meter langen Stadtwagen mit kurzer Schnauze, hohem Dach und flotten Falzen im Blech. Die leicht vanartigen Proportionen erinnern dabei an den gemeinsam mit Suzuki entwickelten und gebauten Agila, der künftig nicht mehr angeboten wird.

In Sachen Anmutung und Technik will der Karl aber deutlich mehr bieten als sein Vorgänger. So wirkt etwa der Innenraum zumindest auf den Fotos deutlich hochwertiger als die nüchterne Kunststoffwüste des Agila. Wo für Letzteren zudem kaum Extras zu haben waren, fährt der Karl das volle Options-Programm auf. So gibt es neben Berganfahr-Assistent, Tempomat und Abbiegelicht auch einen Spurhaltehelfer. Komfortorientierte Kunden können Glasschiebedach und Lenkradheizung ordern, Technik-Fans das aus unter anderem dem Adam bekannte Infotainment-System Intelli-Link mit Handy-Integration.

Für den Antrieb sorgt zunächst ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 55 kW/75 PS, der an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt ist. Der Benziner stammt aus der neuen Dreizylinder-Familie von Opel und wird in anderen Modellen bereits in einer Turboversion eingesetzt.

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