Opel-Krise: Irmscher schließt Stammsitz

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Die Opel-Krise trifft das Traditionsunternehmen Irmscher. Der Tuner aus dem schwäbischen Remshalden macht Mitte 2013 seinen Stammsitz dicht.

Ein Opel von Irmscher.
Ein Opel von Irmscher.
(Foto: Irmscher)

Der Traditions-Tuner Irmscher aus dem schwäbischen Remshalden schließt zum 31. Mai 2013 seinen Betrieb. „Die Marktveränderungen und die schwache Konjunktur des Automarktes in Europa zwingen uns zu diesem Schritt“, sagte Geschäftsführer Günther Irmscher gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“. Bereits die letzten drei Jahre seien „sehr, sehr schwierig“ gewesen.

Hinzukommt die Krise des Autobauers Opel. Mit dem Tuning der Rüsselsheimer Autos waren die Schwaben bekannt geworden. Später statteten sie auch Fahrzeuge der Marke Peugeot mit Spoilern, Schwellern und anderem Sport-Equipment aus. Auch die zusätzlich angebotene Umrüstung von Autos auf Flüssiggas konnte den Betrieb, der zu seinen Hochzeiten rund 250 Mitarbeiter hatte, nicht retten.

Laut Bericht soll es die Marke Irmscher dennoch weiterhin geben. Künftig werde der Markt von den Tochterunternehmen in Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz sowie in Italien bedient. In diesen Zweigstellen hat das Familienunternehmen insgesamt rund 50 Mitarbeiter beschäftigt.

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