Opel-Rückrufe: Gurt und Lenkung
Eine große Rückrufaktion für den aktuellen Meriva betrifft den Gurtstraffer. Eine kleine für den 2015er Mokka die Lenkunterstützung.

Einen großen und einen kleinen Rückruf gibt es bei Opel zu vermelden. Seit Ende Oktober rufen die Rüsselsheimer in Deutschland 127.668 Einheiten des Meriva aus dem Produktionszeitraum 2010 bis 2015 in die Werkstätten. Bei Modellen mit höhenverstellbarem Fahrersitz „könnte es beim Stahlkabel, das den äußeren Gurtstraffer mit dem Sicherheitsgurt verbindet, zu übermäßiger Abnutzung kommen“. Damit könnte die Funktion des Gurtstraffers beeinträchtigt werden, wie ein Sprecher auf Anfrage erklärte. Für die Überprüfung und – falls notwendig – den Tausch des Kabels sind 15 Minuten Arbeitszeit vorgesehen.
Deutlich kleiner ist ein Rückruf für den Opel Mokka des Modelljahres 2015. „Der Grund für die Aktion ist eine Abweichung vom Produktionsprozess, welche zu Lenkgeräuschen beziehungsweise erhöhten Lenkkräften führen kann", erklärte ein Markensprecher. Der offizielle Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) lautet: „Ausfall des Drehmomentsensors in der Lenksäule führt zum Verlust der Lenkunterstützung.“
Der Auftrag an die deutschen Vertragswerkstätten lautet bei 412 Einheiten die Produktionsnummer der Lenksäule zu überprüfen und die Lenksäule gegebenenfalls auszutauschen. Dafür sind bis zu 90 Minuten Arbeitszeit veranschlagt. Zum baugleichen Chevrolet Trax liegt bislang kein Warnhinweis des KBA vor.
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