Opel-Storm an der Ostsee braucht einen Partner
Seit Monatsbeginn befindet sich Opel-Storm im regulären Insolvenzverfahren. Die bisherigen Verhandlungen mit möglichen Investoren laufen laut dem Insolvenzverwalter aber gut.

Opel-Storm mit zwei Standorten in Oldenburg in Holstein und auf der Ostseeinsel Fehmarn kann nach Anlaufen des regulären Insolvenzverfahrens am 1. Mai zunächst einmal weitermachen. Geschäftsführer Jan Peter Storm leiste gute Arbeit, lässt sich Insolvenzverwalter Reinhold Schmid-Sperber in einer Erklärung an die Presse vom Dienstag zitieren. „Ich vertraue daher weiterhin voll auf ihn und sein Team der Auto-Storm KG.“ Opel-Storm hatte Anfang März beim Amtsgericht Eutin einen Insolvenzantrag gestellt.
Derzeit führt der Insolvenzverwalter „intensive Verhandlungen mit möglichen Investoren und Gläubigern“. Die Gespräche würden vielversprechend verlaufen und „berechtigten Anlass zur Hoffnung auf eine baldige Lösung" geben, sagt Schmid-Sperber.
Der Betrieb ist laut der Mitteilung im Vertriebs- und Servicebereich gut ausgelastet und es gebe auch keine Auftrags- oder Kundenrückgänge. Eine langfristige Fortsetzung des Unternehmens sei somit gewährleistet. „Wir haben in den vergangenen Wochen einen großartigen Zuspruch von unseren Kunden erhalten“, sagt Geschäftsführer Jan Peter Storm.
Im April waren bei Storm 49 Angestellte beschäftigt. Jan und Kai Storm leiten das 1970 gegründete Unternehmen in dritter Generation. Zuletzt lag der Jahresabsatz nach eigenen Angaben bei rund 500 Neu- und Gebrauchtwagen.
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