Nürnberg Oppel investiert in Maserati

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Nach dem Münchner Autohaus Ketterle hat sich nun auch das fränkische Mehrmarkenautohaus Oppel dazu entschieden, eine beträchtliche Summe in die neue CI-Stufe von Maserati zu stecken.

Dieses Jahr will das Oppel-Verkaufsteam in Heilsbronn knapp 60 neue Maseratis verkaufen.(Bild:  Oppel)
Dieses Jahr will das Oppel-Verkaufsteam in Heilsbronn knapp 60 neue Maseratis verkaufen.
(Bild: Oppel)

Oppel Automobile (Stellantis, Volvo, Suzuki) mit Hauptsitz in Ansbach hat seinen Maserati-Schauraum in Heilsbronn bei Nürnberg aufwändig umgebaut. Laut Autohaus-Chefin Susanne Oppel hat der Handelsbetrieb „einen mittleren sechsstelligen Betrag“ aufgebracht, um die aktuellen CI-Standards des italienischen Premiumfabrikats zu erfüllen. Neun Monate lang bauten die Franken den jetzt auf 250 Quadratmeter erweiterten Schauraum entsprechend um.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Die neue CI-Stufe von Maserati ist vergleichsweise aufwändig. LED-Displays, Lichtkonzept, Beduftung, Audiovisuelle Effekte und noble Möbel – die Lieferanten für die teils extravaganten Elemente sind europaweit verstreut. Das Autohaus Ketterle, das seinen nach denselben Richtlinien umgebauten Verkaufsraum vor zwei Wochen in der bayerischen Landeshauptstadt eröffnete, hatte nach eigenen Angaben für die Umsetzung pro Quadratmeter mit circa 2.000 Euro kalkuliert.

Bei Oppel in Heilsbronn wurde zunächst die Hälfte des bisherigen Ausstellungsraumes entkernt. Aus dem ehemaligen Lichthof entstanden Büroräume für Beratungs- und Verkaufsgespräche. Via Tablet können hier hochgradig individuelle Fahrzeugkonfigurationen durchgespielt werden. In den neuen, erweiterten Showroom haben die Handwerker außerdem verschiebbare Zwischenwände und ein großes LED-Display integriert. Optische Highlights bilden von außen lackierte Vitrinen mit Leichtmetallfelgen einschließlich verschiedenfarbiger Bremssättel. Die Decke und der Boden wurden rundum neu gefliest.

Im Servicebereich wurden neben einem frisch eingezogenen grauen Betonboden fünf Elektroladesäulen installiert. Außen gestaltete Oppel die Auslieferungszone und auch die Fassade komplett neu.

„Alternative zu Porsche und BMW“

„Wir bieten hier eine wirkliche Alternative zu Porsche, Audi und BMW“, sagt Susanne Oppel stolz. Im vergangenen Jahr vermarktete ihr Maserati-Verkaufsteam 30 Neuwagen – in diesem Jahr sollen es knapp doppelt so viele werden. Mittelfristig hat sich Susanne Oppel mit dem Fabrikat 75 bis 85 Neuwagen als Ziel gesetzt. Anfang 2021 startete die Händlerin mit Maserati – derzeit arbeiten zehn Mitarbeiter exklusiv für das Edelfabrikat.

Das Autohaus Oppel beschäftigt an drei bayerischen Standorten insgesamt 150 Mitarbeiter. 2022 verkaufte das Unternehmen insgesamt rund 750 Einheiten. Der Autohandelsbetrieb stand zuletzt für einen Jahresumsatz von 36 Millionen Euro.

Das Maserati-Partnernetz umfasste zum Jahreswechsel in Deutschland 24 Verkaufs- und 3 reine Servicestützpunkte – insgesamt 3 Stützpunkte weniger als noch zwei Jahre zuvor.

(ID:49635994)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung