Die Franzosen riskieren bei ihrer zweijährig stattfindenden Hausmesse wenig und wirken farblos ohne wirklichen Esprit. PSA zeigt mit dem DS3 Crossback immerhin das erste Konzernfahrzeug, das wahlweise mit Verbrenner oder als Elektroversion zu bekommen sein wird. Strahlend schön und eine Remiszenz an die Vergangenheit des 504-Coupés bietet die Konzeptstudie des Peugeot E-Legend als Star des Pariser Salons 2018, der jedoch kurzfristig keinen großen Serienbezug haben dürfte.
Mehr denn je ersetzt auch PSA seine einst so erfolgreichen Limousinen und Kombis durch die allgegenwärtigen Crossover. Bestes Beispiel ist der Citroën C5 Aircross, der ein bisschen an ein Spielzeugauto aus der kunterbunten Fisher-Price-Kiste erinnert. Deutlich schicker und ein echter Hingucker ist dagegen der Peugeot 508 SW, der sich als Kombiversion nicht hinter der schicken Limousine verstecken muss.
Blasser Auftritt bei Renault
Blasser als erwartet auch der Auftritt von Renault. Statt des neuen Clio zeigen die Hauptstädter neben dem aufgefrischten Kadjar die seriennahe Studie des elektrischen City-SUV K-ZE, das für unter 20.000 Euro eine reale Reichweite von 260 Kilometern realisieren soll. Cool anzuschauen, aber nicht mehr als ein wildes Gedankenspiel ist der EZ-Ultimo, eine mobile Luxuslounge aus der Hand des Renault-Chefdesigners Laurens van den Acker.
Überraschend wenig tut sich auf dem Pariser Salon in der Kompaktklasse. Toyota legt mit dem Corolla Kombi die familientaugliche Version seines C-Segment-Bestsellers nach. In die nahe Zukunft schaut dagegen Skoda mit seinem Vision RS. Bald bekommen die Schwestermodelle VW Golf, Audi A3 und Seat Leon gefährliche Konkurrenz aus Mlada Boleslav. Wer noch kleiner träumen will, steigt in den offenen Smart Forease nach Vorbild des einstigen Crossblade.
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