Partikelfilter: Da brennt nichts an

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Asche entfernen mit chemischen Mitteln geht nicht? „Geht doch“, behauptet Tunap und präsentiert überzeugende Untersuchungsergebnisse. Doch was ist mit der Gefahr für die Filterkeramik, von der die Konkurrenten sprechen?

Das Reinigungsmittel wird durch Druckluft in den Partikelfilter gesprüht und löst dort Ablagerungen an. Mit einem Spülmittel werden diese dann entfernt.
Das Reinigungsmittel wird durch Druckluft in den Partikelfilter gesprüht und löst dort Ablagerungen an. Mit einem Spülmittel werden diese dann entfernt.
(Bild: Tunap)

Die Reinigung von Partikelfiltern, die mit Asche zugesetzt sind, ist ein wachsendes Geschäft. Entsprechend viele Anbieter tummeln sich hier, und unterschiedlichste Verfahren sind in Gebrauch. Wirksam, aber auch aufwendig ist es, den Filter auszubauen und zu einem Unternehmen zu schicken, das ihn professionell reinigt – welche Verfahren und Anbieter es dafür gibt, hat »kfz-betrieb« in Ausgabe 49/2017 beschrieben.

Eine andere Möglichkeit ist es, den Filter im Auto zu lassen und mit einem chemischen Mittel wieder durchgängig zu machen. Die Spezialisten für mechanische Reinigung raten davon ab, weil dies angeblich die Filterkeramik zerstören kann. Außerdem lassen sich Asche, die vor allem aus Metalloxiden besteht, sowie Ruß, der reiner Kohlenstoff ist, chemisch nicht „auflösen“ und damit aus dem Filter befördern. Wie soll das also funktionieren?