Partslink24 von VW für Freie Werkstätten

Redakteur: Norbert Rubbel

Speziell für Freie Werkstätten hat Volkswagen das Teile-Bestellsystem Partslink24 entwickelt. Es soll 2011 weltweit eingeführt werden.

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Speziell für Freie Werkstätten hat Volkswagen das Teile-Bestellsystem Partslink24 entwickelt. Es soll 2011 weltweit eingeführt werden. Partslink24 enthält die Teilekataloge der Konzernmarken Volkswagen, Seat, Škoda, Audi und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie von acht weiteren Herstellermarken. Damit deckt das Portal nach Aussagen von VW allein in Deutschland rund 60 Prozent des gesamten Fahrzeugbestands ab. Weit mehr als 4,5 Millionen Originalteile ab Baujahr 1947 seien hierüber für freie Werkstätten verfügbar — und das rund um die Uhr.

Die Navigation erfolge über Grafiken mit direkter Verknüpfung zu den Teilenummern. Der Anwender habe zusätzlich die Möglichkeit, die Suchfunktion durch die Eingabe der Teilenummer oder eines Begriffs zu nutzen. Neben den Informationen zum gesuchten Ersatzteil könne die Freie Werkstatt auch die landesspezifische unverbindliche Preisempfehlung oder, nach Zusammenstellen eines Warenkorbs, seinen kundenindividuellen Preis erhalten.

Freie Kfz-Betriebe können Teileverfügbarkeit prüfen

Seit November dieses Jahres sei es möglich, eine Verfügbarkeitsprüfung durchzuführen. So könne der Anwender schnell feststellen, ob die von ihm bestellten Teile beim Volkswagen-Vertragshändler in seiner Nähe auch vorhanden sind.

Das System verfüge über eine Landes- und Spracherkennung und sei bereits auf 19 Portalsprachen erweitert worden — darunter zum Beispiel Tschechisch und Polnisch. Als internetbasierte Applikation erfülle Partslink24 zudem die Vorgaben, die Ersatzteileinformationen gemäß den Euro-5-Regelungen zu veröffentlichen. Die Abonnements seien kostenpflichtig und könnten als Tages-, Monats und Jahreszugänge gebucht werden.

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