Perfektes Doppel: Kfz-Azubi und Rennfahrer

Autor / Redakteur: Johannes Büttner / Johannes Büttner

Sven Müller befindet sich derzeit in der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Zugleich ist er ein Nachwuchstalent im Motorsport und Förderkandidat der Deutschen Post Speed Academy.

Sven Müller ist sowohl Kfz-Mechatroniker-Azubi als auch Rennfahrer.
Sven Müller ist sowohl Kfz-Mechatroniker-Azubi als auch Rennfahrer.
(Foto: Deutsche Post AG)

Sven Müller wollte schon immer Kfz-Mechatroniker oder Rennfahrer werden. Jetzt verwirklicht der 21-Jährige aus Bingen gleich beide Träume. Schon seit 2004 gibt er im Kartsport Gas, seit 2011 fährt Müller international in der FIA Formel 3 European Championship um Punkte. Gleichzeitig befindet sich der Nachwuchsrennfahrer in einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker: „Davon profitiere ich gleich doppelt. Ich arbeite in einer Branche, die mir richtig Spaß macht, und das dort erlernte praktische Wissen hilft mir auch im Motorsport.“

Doch kann er sein Know-how auch beim Formel-Boliden anwenden? „Generell kann man einen Rennwagen natürlich nur sehr schwer mit einem normalen Auto vergleichen. Die ganzen Komponenten, die in einem Rennfahrzeug zum Einsatz kommen, entsprechen nicht denen in einem normalen Pkw. Aber wenn man weiß, wie beispielsweise ein Getriebe grundsätzlich funktioniert, kann man ein viel differenzierteres Feedback an sein Techniker-Team und die Ingenieure weitergeben“, erzählt Müller.

Um seine Karriere weiter voranzutreiben, besucht der junge Rennfahrer außerdem regelmäßig Workshops der Deutschen Post Speed Academy. Seit 2012 ist Müller Förderkandidat im Motorsportnachwuchsprogramm der Deutschen Post. Dieses Jahr absolvierte er beispielsweise einen Workshop zum Thema Renngetriebe. 2012 waren er und seine Kollegen bei ZF Sachs, um zu lernen, wie die Stoßdämpfer in einem Rennfahrzeug funktionieren.

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