Trend-Tacho: Verkäuferrolle Persönliche Beratung wird noch unverzichtbarer

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

Das Image von Autoverkäufern bei deutschen Endverbrauchern hat sich in den vergangenen zehn Jahren kaum verändert – es wird allgemein im Schnitt mit „Gut“ bewertet. Spannender wird es bei den Detail-Ergebnissen der aktuellen Trend-Tacho-Studie.

97 Prozent der Neuwagenkäufer waren insgesamt zufrieden mit dem Verkäufer bei ihrem letzten Fahrzeugkauf.(Bild:  ProMotor/T.Volz)
97 Prozent der Neuwagenkäufer waren insgesamt zufrieden mit dem Verkäufer bei ihrem letzten Fahrzeugkauf.
(Bild: ProMotor/T.Volz)

Nur etwa ein Viertel aller Autofahrer kann sich vorstellen, beim Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens komplett auf persönliche Beratung zu verzichten. Das ist ein Ergebnis der aktuellen, repräsentativen Trend-Tacho-Studie. Zuletzt hatten wir uns 2016 intensiver mit den Anforderungen an die Automobilverkäufer befasst. Damals hatten noch fast 40 Prozent der Befragten eine persönliche Beratung für verzichtbar erklärt.

Dass der direkte Kontakt zu den Verkaufsberatern wieder deutlich mehr geschätzt wird, korrespondiert mit der anhaltenden Erfolglosigkeit der digitalen Direktvertriebsaktivitäten der Hersteller. Besonders gefragt ist die persönliche Beratung, wenn es um Preisgestaltung, Komplettangebote und Fahrzeugdemonstrationen geht. Auch beim Vergleich von Modellen und bei technischen Fragen bleibt das persönliche Gespräch wichtig – Videos oder KI können dies nicht in vollem Umfang ersetzen.