Persönliche Kontakte pflegen
„Unsere Stärke ist der persönliche Kontakt zu den Kunden“, verrät Uwe Albertsmeyer. Die Verkäufer haben es fast ausschließlich mit Privatkunden zu tun. Diese Kontakte pflegt das Autohaus bei verschiedenen Veranstaltungen, die Marketingspezialistin Melanie Teichmann sorgfältig plant und immer wieder mit neuen Ideen bereichert.
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Wer die deutsche Fachwerkstraße im Thüringer Wald entlang fährt, wird neben liebevoll restaurierten Häusern und einer idyllischen Landschaft noch eine ganze Menge Autos der Marke Volkswagen sehen. Das liegt unter anderem am Autohaus Albertsmeyer im nordthüringischen Leinefelde-Worbis.
Der VW-Händler ist dort ein echter Platzhirsch, mit einem Marktanteil von 23,16 Prozent. 5 000 Stammkunden hat das Unternehmen in dem 19 000-Einwohner-Ort.
2007 verkaufte das Autohaus 383 Neu- und 504 Gebrauchtwagen. Darunter auch 16 Phaeton. Das ist erstaunlich für eine ländliche Region, zumal nur wenige Autos in andere Regionen verkauft werden. Seniorchef Uwe Albertsmeyer ist der Phaeton-Spezialist im Autohaus. Er ist so begeistert von dem Fahrzeug, dass er es mit spielender Leichtigkeit an die Inhaber kleiner Handwerksbetriebe verkauft. Zur Einstimmung und Kontaktpflege lädt er jeweils zum Jahresbeginn 40 Phaeton-Kunden zum traditionellen „Eichsfelder Essen“ ein.
Regionales Marketing
„Unsere Stärke ist der persönliche Kontakt zu den Kunden“, verrät Albertsmeyer senior. Die Verkäufer haben es fast ausschließlich mit Privatkunden zu tun. Diese Kontakte pflegt das Autohaus bei verschiedenen Veranstaltungen, die Marketingspezialistin Melanie Teichmann sorgfältig plant und immer wieder mit neuen Ideen bereichert.
200 000 Euro Marketingetat stehen Teichmann pro Jahr für die drei Albertsmeyer-Autohäuser zur Verfügung. „Da muss man gezielt planen“, erklärt die Werbefachfrau. Zu den festen Events zählen unter anderem der Leinefelder Automarkt, bei dem Albertsmeyer seit 15 Jahren dabei ist, sowie das Sommerfest. Darüber hinaus probiert Teichmann immer mal wieder neue Sachen aus. Beispielsweise präsentierte sie das Autohaus bei der Hausmesse eines Caravan-Händlers.
In den zwei Jahren, in denen Teichmann jetzt bei Albertsmeyer ist, hat sie die interne Kommunikation zwischen den Betrieben ausgebaut, den Internetauftritt überarbeitet und einen monatlichen Newsletter ins Leben gerufen.
Juniorchef Sascha Albertsmeyer weiß zu schätzen, dass ihn keine große Händlergruppe in der Gegend unter Preisdruck setzt. Die Verkäufer dürfen maximal acht Prozent Nachlass geben. „Mehr kann ich mir nicht leisten“, kommentiert der junge Geschäftsführer knapp.
Klare Richtlinien
Verkaufsleiter Michael Hoffmann berichtet von Regeln, an die sich jeder Verkäufer halten muss: „Damit ist jeder in der Lage, das Unternehmen Albertsmeyer kompetent zu repräsentieren.“ Die Brücke zwischen Verkauf und Service spannt Serviceleiter Thomas Ofiara mit dem Verkauf des Servicedepots. Seit eineinhalb Jahren setzt er sie gezielt zur Kundenbindung ein.
Die junge Führungsriege mit Sascha Albertsmeyer, Melanie Teichmann, Michael Hoffmann und Thomas Ofiara steckt voller Elan. Sie wird sicher noch Zeichen weit über Nordthüringen hinaus setzen.
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