»kfz-betrieb«-Insider Offene Stellen sind vor allem im Service ein Problem

Von Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

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Der Fachkräftemangel in Autohäusern und Werkstätten ist offenbar gravierend. Wie eine Befragung von »kfz-betrieb« zeigt, bedeuten vor allem offene Stellen in der Werkstatt eine Herausforderung. Viele Betriebe haben schon Öffnungszeiten verändert – manche fürchten um ihre Existenz.

Offene Stellen zu besetzen, ist für Handels- und Servicebetriebe ein riesiges Problem, wie eine Umfrage von »kfz-betrieb« zeigt. Auf die Hilfe von Herstellern dürfen sich fabrikatsgebundene Betriebe dabei nicht verlassen, wie die Angaben der Befragten zeigen.(Bild:  Pro Motor)
Offene Stellen zu besetzen, ist für Handels- und Servicebetriebe ein riesiges Problem, wie eine Umfrage von »kfz-betrieb« zeigt. Auf die Hilfe von Herstellern dürfen sich fabrikatsgebundene Betriebe dabei nicht verlassen, wie die Angaben der Befragten zeigen.
(Bild: Pro Motor)

Offene Jobs nachbesetzen? Das ist für Autohäuser und Servicebetriebe gerade im Werkstattbereich eine echte Herausforderung – wie die Ergebnisse einer Entscheider-Befragung von »kfz-betrieb« zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Concertare zeigen. An der Umfrage im Januar und Februar beteiligten sich knapp 300 Inhaber, Geschäftsführer, Verkaufs- oder Serviceleiter.

Deutlich mehr als zwei Drittel der Verantwortlichen in Kfz-Betrieben (69 %) tun sich demnach aktuell schwer oder sehr schwer, Werkstattprofis zu finden, wenn bei ihnen im Unternehmen eine Stelle offen ist. Nur rund 12 Prozent der Betriebe können den Ergebnissen zufolge offene Stellen im Service gut besetzen.