Peter Gebbers in Ruhestand verabschiedet
20 Jahre zeigt Peter Gebbers großes Engagement für die Verbandsorganisation. Nun geht der Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes Sachsen-Anhalt in den Ruhestand.
Nach 20-jähriger Tätigkeit für den Landesverband Sachsen-Anhalt geht Hauptgeschäftsführer Peter Gebbers in den Ruhestand. Zur Verabschiedung Gebbers kamen zahlreiche Gäste nach Möckern bei Magdeburg, wo der Landesverband seinen Sitz hat.
Die Aufgaben Gebbers übernimmt künftig Frank Groß, der zuvor bereits als Geschäftsführer für den Landesverband tätig war. Verstärkung bekommt die Geschäftsstelle durch Stefanie Krahmer, die als Verbandsjuristin tätig sein wird.
Andreas Ahlhelm, Vizepräsident des Landesverbandes Sachsen-Anhalt, lobte die Verdienste Gebbers: Er habe seit der Gründung des Landesverbandes im Jahr 1990 gute Arbeit geleistet, vor allem auch beim Aufbau des Berufsbildungszentrums in Möckern.
Die Neuorientierung nach der Wende sei für alle für alle Beteiligten eine spannende Zeit gewesen: Der Aufbau der Handwerksorganisation in den neuen Bundesländern, die ersten Tarifverhandlungen, die ersten Automobilmessen – vor 19 Jahren war das alles Neuland, erinnerte Ahlhelm. Unterstützung erhielten die Sachsen-Anhaltiner aus dem Nachbarland Niedersachsen.
Großes Engegagement in der Verbandsorganisation
Zeit seiner Tätigkeit hat Gebbers an den guten Drähten zu anderen Landesverbänden gearbeitet und die Kooperation der Landesverbände der neuen Bundesländer ständig vertieft. Vielleicht wird daraus ja einmal ein gemeinsamer LV, meinte Peter Gebbers, mit der einen Landesinnung habe es ja leider nicht geklappt. Aber er müsse ja auch seinem Nachfolger noch eine Aufgabe überlassen.
ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz sprach von mustergültigen Leistungen, vor allem die Verdienste um das Bildungs- und Technologiezentrum seien augenscheinlich. Daneben habe sich Gebbers in zahlreichen Gremien des Zentralverbandes engagiert. Die Person Peter Gebbers zeichne aus, dass sie immer die Sache in den Mittelpunkt stellt, nie sich selbst. Auch sei er immer auf der Höhe der Technik, so Koblitz, schließlich habe er als erster Hauptgeschäftsführer ein Handy mit polyphonen Klingeltönen besessen.
Die Weitsicht im Wirken von Gebbers hob Werner Vesterling hervor, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg. So sei es ihm gelungen, die Kreishandwerkerschaften Genthin und Burg zur KH Jerichower Land zu verschmelzen. Heute scheitere man in der Handwerksorganisation an der Fusionsunwilligkeit kleinerer Einheiten.
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