Peter-Gruppe entwickelt eigenes Kundenbindungsinstrument

Seite: 3/3

Die Dritte im Peter-Bunde

Mit den Gedanken, die sich Helmut und Andreas Peter stets über die Zukunft des Unternehmens machen, sollen sie nicht lange allein bleiben. Mit Daniela Peter soll demnächst die Tochter von Helmut und die Schwester von Andreas Peter mit in die Geschicke des Unternehmens eingreifen. Derzeit studiert sie noch, ist aber bei Firmenveranstaltungen schon aktiv dabei – zum Beispiel moderierte sie die Eröffnung des Autohauses in Northeim.

Damit arbeiten sie schon jetzt zu dritt an dem eigenen Konjunkturpaket III: „Wir wissen, was wir können, wir glauben an unsere Marke und blicken optimistisch in die Zukunft.“

Das kommende Jahr bezeichnen die Geschäftsführer als „angespannt“. „Schon jetzt sind die Neuwagenkäufe, im Vergleich zu den Hochzeiten der Umweltprämie, zusammengebrochen“, sagt Andreas Peter: „Zudem bin ich mir nicht sicher, wie viele Neuwagenkäufer den Weg in die Werkstatt finden, da einige ausschließlich über den Preis gekauft haben – die Marke war dabei nebensächlich.“

Derzeit erarbeiten Vater und Sohn ein neues Kundenbindungsinstrument. „Unsere Hersteller bieten schon Systeme an, mit denen die Kunden ihr Fahrzeug günstig finanzieren, die Garantie verlängern und kostenfrei warten lassen können. Wir möchten hierfür ein eigenes Peter-Programm aufbauen“, sagt Andreas Peter. Dies sei aber nur eine der Ideen, die das Autohaus in petto habe.

Abzuwarten hingegen sei, wie sich der Markt der alternativen Antriebe entwickle, sagt Peter. „Ende 2010 und Anfang 2011 wissen wir mehr darüber. Vor allem, ob die Hersteller qualitativ auf Kurs sind und bezahlbare Technologien liefern können.“

Es muss immer vorangehen, da ist sich Andreas Peter sicher: „In unserem Geschäft braucht man den Mut, Verantwortung zu übernehmen. Eine Entscheidung nicht zu treffen, ist eine Fehlentscheidung“.

(ID:328835)