F-Kubik Peter Schneider erhält den „Goldenen Kolben 2024“

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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F-Kubik, das Forum für Fahrzeuggeschichte, vergab wieder seine bekannte Auszeichnung. In diesem Jahr erhält diese der Präsident des Bundesverband Deuvet Oldtimer-Youngtimer e.V. und Mitinitiator des H-Kennzeichens, Peter Schneider.

Der goldene Kolben 2024 geht an den Präsidenten des Bundesverband Deuvet Oldtimer-Youngtimer e.V. und Mitinitiator des H-Kennzeichens, Peter Schneider.(Bild:  Messe Friedrichshafen)
Der goldene Kolben 2024 geht an den Präsidenten des Bundesverband Deuvet Oldtimer-Youngtimer e.V. und Mitinitiator des H-Kennzeichens, Peter Schneider.
(Bild: Messe Friedrichshafen)

Das Forum für Fahrzeuggeschichte, besser bekannt als F-Kubik, ehrt seit 2006 Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich durch ihr Wirken besondere Verdienste bezüglich der Fahrzeuggeschichte erworben haben. In diesem Jahr hat sich die Jury entschieden, eine bekannte Persönlichkeit für ihren langjährigen, unermüdlichen und erfolgreichen Einsatz zum Erhalt historischer Mobilität in Deutschland zu ehren: Den „Goldenen Kolben 2024“ erhält Peter Schneider für seinen über Jahrzehnte anhaltenden Einsatz, die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen für Oldtimer in der Bundesrepublik wie auch auf europäischer Ebene zu verbessern.

Bereits seit 1986 ist Peter Schneider aktiv in der 1976 gegründeten Interessenvertretung der Veteranen- und Oldtimerbesitzer, die sich zum Bundesverband Deuvet Oldtimer-Youngtimer e.V. mit Akkreditierung beim Bundestag in Berlin weiterentwickelte. Schon zu Beginn der Arbeitsgemeinschaft der Fahrzeugclubs übernahm Schneider notwendige Aufgaben im Bereich Finanzen und Clubbetreuung – bis ihm 2003, gewählt durch die Szenevertreter, die Pflege der politischen Kontakte und Aktivitäten übertragen wurde.

Einer der Väter des H-Kennzeichens

Schneider gestaltet erfolgreich wichtige Themen und Entscheidungen im Sinne der Oldtimer-Allgemeinheit mit, etwa die „rote 07-Nummer“ und das H-Kennzeichen, verbunden mit der Erlaubnis in Umweltzonen einzufahren. Auch der Abbau weiterer bürokratischer Einschränkungen wie das Lkw-Sonntagsfahrverbot für historische Nutzfahrzeuge sind Schneiders Mitwirken zu verdanken. Oldtimerbesitzern das Fahren des historischen Kulturguts zu erleichtern, erfordert außergewöhnlichen Zeiteinsatz und intensives Themenstudium, permanente Kontaktpflege und Überzeugungsarbeit bei Entscheidern und Politikern.

Schneiders diplomatische Fähigkeiten, ein weitreichendes Allgemein- und Fachwissen sowie gelebtes Vertrauen waren notwendig, um schließlich überzeugende und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Hier half dem Oldtimerexperten Leidenschaft und Engagement für die Interessen aller Oldtimerbesitzer – auch wenn die Motivation einer eigenen, ungehinderten historischen Mobilität grundsätzlich erhalten bleibt: Schneider bewegt seit 1987 seine mobilen Erinnerung, eine 1956er Opel Limousine vom Typ Rekord.

Engagiert in Berlin und Brüssel

Peter Schneider, geboren am 7. Dezember 1954 in Hamburg, engagiert sich seit Schul- und Ausbildungszeiten in vielen demokratischen Aufgaben und Institutionen. Seit 1978 arbeitet er als selbstständiger Glasermeister und ist in Berufsverbänden ehrenamtlich unterwegs. Mit Beitritt zur Alt-Opel Interessengemeinschaft übernahm Peter Schneider schon 1981 die Aufgaben eines Club-Delegierten im Deuvet. 1986 wird Schneider Mitglied im Vorstand und 2013 mit der Verantwortung als Präsident betraut.

Die Vertreter der Clubs klassischer Fahrzeuge sind zu recht stolz auf ihren langjährigen Verbandschef, wissen sie doch die vielfältigen Aufgaben im politischen Umfeld von Berlin und Brüssel bei ihm in guten Händen. Peter Schneider nimmt in fairer und vertrauensvoller Zusammenarbeit seine Aufgaben bei allen politischen Partnern im Bundestag und Landtag wahr. Als Mitglied im Bundesfachausschuss Verkehr der FDP werden seine Positionen mehrfach abgerufen und diskutiert.

 

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