Peugeot schließt „Avenue Berlin“
Die Hauptstadt-Repräsentanz des französischen Herstellers schließt am 3. Mai ihre Pforten. Seit dem Jahr 2000 zeigte Peugeot in seiner Berliner Markenrepräsentanz neue Modelle und spektakuläre Kunstevents.
Peugeot schließt am 3. Mai seine Markenrepräsentanz am Berliner Prachtboulevard „Unter den Linden“. Wie der Automobilhersteller am Donnerstag in Saarbrücken mitteilte, sei ein längerfristiges Mietverhältnis an diesem Standort nicht mehr möglich gewesen. Da eine Alternative in ähnlich attraktiver Lage derzeit nicht zu vergleichbaren Konditionen zur Verfügung stehe, gebe der französische Autobauer die Berliner Markenrepräsentanz vollständig auf, hieß es weiter.
Eröffnet wurde die Peugeot Avenue Berlin – ebenso wie die Repräsentanz des Mutterkonzerns in Paris – im Jahr 2000. Seither kamen den Angaben zufolge rund drei Millionen Besucher. Neun Jahre lang war die Berliner Peugeot-Repräsentanz (Unter den Linden 62-68) Treffpunkt für Freunde französischer Automobilkunst und Ort zahlreicher Kultur-Events. Auf dem Programm standen unter anderem die „JazzAvenue“-Konzerte mit namhaften französischen Bands wie dem „Orchestre National de Jazz“, eine viel beachtete Ausstellung zum Leben und Wirken des französischen Malers Henri Matisse sowie ein Kultursponsoring-Projekt mit der „K2-Kunstsammlung“ Nordrhein-Westfalen. Seit 2005 vergab die Hauptstadt-Repräsentanz von Peugeot zudem einen Designpreis für talentierte Berliner Nachwuchskünstler.
Peugeot-Pressechef Thomas F. Schalberger zur Schließung der Hauptstadt-Repräsentanz: „Wir müssen uns von einer Einrichtung trennen, die auf außergewöhnliche Weise unsere Marke verkörpert hat. Die Peugeot Avenue Berlin hat maßgeblich dazu beigetragen, die Tradition und Werte der Marke Peugeot in Deutschland zu vermitteln und dabei die Qualität und das Design unserer Fahrzeuge sowie die Innovationskraft unserer modernen Technologien zu kommunizieren.“
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