Pit-Stop wechselt nach Verkauf die Führungsriege aus
Oliver Apelt ist neuer Chef der Werkstattkette Pit-Stop, die im Mai an die luxemburgische Fondsgesellschaft Bluo verkauft wurde. Er wird unterstützt vom ehemaligen ATU-Manager Hermann Scheck.
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Nach dem Verkauf der Werkstattkette Pit-Stop muss die bisherige Führungsmannschaft gehen. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, hat der neue Besitzer, die luxemburgische Fondsgesellschaft Bluo, den Restrukturierungsexperten Oliver Apelt zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung bestellt. Daneben ist künftig Hermann Scheck in die Geschäftsführung von Pit-Stop berufen worden. Er war bis 2008 beim Konkurrenten ATU Gesamtvertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsführung.
Der bisherige Pit-Stop-Chef Gerd Hartmann, der kaufmännische Direktor Jürgen Fröhlich sowie Marketingdirektor Fabian Seelenbrandt verlassen das Unternehmen.
Der frühere Besitzer, die hoch verschuldete schottische Kwik-Fit Holding, hatte Pit-Stop im Mai an Bluo verkauft. Mit der Zustimmung der Kartellbehörden wurde die Transaktion zum 1. Juli abgeschlossen. Die Werkstattkette ist ebenso wie ihre ehemalige Muttergesellschaft in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die auf Sanierungsfälle spezialisierte Bluo will Pit-Stop wieder in die Gewinnzone führen.
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