Fahrzeugaufbereitung als Zusatzgeschäft Polieren mit System

Von Jakob Schreiner 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die steigende Zahl von Leasingfahrzeugen kurbelt das Geschäft mit der Fahrzeugaufbereitung an. Viele Kunden investieren vor der Rückgabe in eine professionelle Aufbereitung. Für Werkstätten bietet sich hier ein lukratives Zusatzgeschäft – wenn sie einige Grundregeln beachten.

Auch polieren will gelernt sein. Im Auftrag von Sonax hält Willi Weppert als einer von deutschlandweit 18 Trainern Tagesschulungen in den Werkstätten.(Bild:  Schreiner – VCG)
Auch polieren will gelernt sein. Im Auftrag von Sonax hält Willi Weppert als einer von deutschlandweit 18 Trainern Tagesschulungen in den Werkstätten.
(Bild: Schreiner – VCG)

Die Anzahl an Leasingfahrzeuge wächst. 2023 war laut dem Institut der deutschen Wirtschaft bereits jedes zweite neu zugelassene Auto ein Leasingfahrzeug – 2022 waren es noch 43 Prozent. Parallel zu diesem Anstieg sei auch die Nachfrage nach einer professionellen Fahrzeugaufbereitung gewachsen, berichtet Willi Eppert bei einem Vor-Ort-Termin bei der Sonax GmbH in Neuburg an der Donau. Er ist als einer von 18 sogenannten „Mastertrainern" im Auftrag von Sonax unterwegs und schult freie Werkstätten.

Allein im vergangenen Jahr verzeichneten die Sonax-Trainer so viele Schulungsanfragen wie nie zuvor. Denn vor der Rückgabe dieser Fahrzeuge an die Leasinggesellschaft sollten sie im bestmöglichen Zustand sein. Kratzer, Dellen oder ein ungepflegter Innenraum können zu hohen Nachzahlungen führen. „Um diese zu vermeiden, investieren immer mehr Leasingnehmer in eine professionelle Fahrzeugaufbereitung“, erklärt Eppert.