Post-Chef rechnet mit hohem Verlust für Streetscooter
Deutsche-Post-Vorstandschef Frank Appel erwartet für das Geschäft mit Elektrotransportern 2019 erneut einen deutlichen Verlust, bezeichnete den Streetscooter jedoch als Erfolgsgeschichte. Für künftiges Wachstum sollen währenddessen zwei neue Manager sorgen.

Deutsche-Post-Vorstandschef Frank Appel erwartet für das Geschäft mit Elektrotransportern 2019 erneut einen deutlichen Verlust. „Ein signifikanter zweistelliger Millionenbetrag wird es auch dieses Jahr werden“, sagte Appel zum voraussichtlichen Jahresergebnis der Tochter Streetscooter der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
Das eigens entwickelte Lieferfahrzeug mit Elektroantrieb sei dennoch „eine tolle Erfolgsgeschichte für den Konzern“. „Wir haben damit vor fünf Jahren angefangen, weil es kein Angebot aus der Industrie gab. Heute haben wir selbst 10.000 Streetscooter auf der Straße.“ Die Post wolle aber kein Autohersteller werden, bekräftigte Appel. Deshalb spreche der Konzern mit potenziellen Partnern und mit Kaufinteressenten.
Streetscooter: Der Abschied rückt näher
Tesla-Manager soll Absatz ankurbeln
Währenddessen teilte die Deutsche Post in Aachen mit, dass ein bisheriger Manager des US-Elektroautobauers Tesla Verkauf des Elektrolieferwagens ankurbeln soll. Peter Bardenfleth-Hansen ist bei Streetscooter seit Montag für das weitere Wachstum und den Aufbau der internationalen Vertriebsorganisation zuständig. Als neuer Technik-Vorstand soll Ulrich Stuhec die Produktentwicklung inklusive autonomes Fahren vorantreiben. Stuhec wechselte von Ford zu Streetscooter.
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