Onlinevertrieb Preiserhöhungen der Autobörsen für Handel kaum nachvollziehbar

Von Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

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Fahrzeuginserate in Onlinebörsen werden immer teurer – neuen Plattformen geben Autohändler trotzdem nur selten eine Chance. Dabei fressen die Vermarktungskosten mitunter beträchtliche Teile des Ertrags auf, wie eine Umfrage von »kfz-betrieb« zeigt. Viele wollen künftig auf Google werben, kennen aber nur selten die Technologie.

Online für Bestandsfahrzeuge werben: Auf Autoanzeigen in Google haben sich viele Händler zwar noch nicht vorbereitet, sie wollen das Format zugleich aber nutzen.(Bild: ©  ittipol - stock.adobe.com)
Online für Bestandsfahrzeuge werben: Auf Autoanzeigen in Google haben sich viele Händler zwar noch nicht vorbereitet, sie wollen das Format zugleich aber nutzen.
(Bild: © ittipol - stock.adobe.com)

Deutschlands Autohändler können die Preiserhöhungen von Online-Autobörsen einer Befragung zufolge nur schlecht nachvollziehen – alternative Fahrzeugplattformen sehen sie aber trotz steigender Vermarktungskosten nur selten als Lösung für ihr Geschäft. Das sind Ergebnisse der aktuellen Welle der Entscheiderbefragung »kfz-betrieb«-Insider. Diese setzte die Fachmedienmarke im März und April mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Concertare um. Rund 220 Händler beteiligten sich.

Den Ergebnissen zufolge können nur zwei Prozent der Händler die wiederkehrenden Preisanpassungen von Online-Autobörsen hinsichtlich der Höhe beziehungsweise des Umfangs verstehen. Drei Prozent der Autohäuser sehen die Häufigkeit der Preisschritte als begründet an. In der Regel führen die Plattformbetreiber jährlich Preisanpassungen durch; nicht selten liegen diese weit über zehn Prozent.