Digitale Zulassung für Autohäuser Premium-Zulasser rüstet Software für i-Kfz

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Ab September sollen Autohäuser endlich Fahrzeuge online für ihre Kunden zulassen können. Sie können selbst in die Verknüpfung ihrer Software investieren oder die eines Zulassungsdienstleisters nutzen – darauf bereitet sich die Genossenschaft „Premium-Zulasser“ vor.

Die Genossenschaft „Premium-Zulasser“ macht ihre Software i-Kfz-fähig.(Bild:  Friedrich Langer)
Die Genossenschaft „Premium-Zulasser“ macht ihre Software i-Kfz-fähig.
(Bild: Friedrich Langer)

Die Genossenschaft „Premium-Zulasser“ investiert laut eigener Mitteilung eine Viertelmillion Euro, um ihr Zulassungstool „Premium-Zulasser Online“ für die vierte Stufe der digitalen Zulassung (i-Kfz) zu rüsten. Im Zuge der Stufe vier soll es ab 1. September erstmalig die Möglichkeit geben, Fahrzeuge digital auf juristische Personen zuzulassen. Zudem sollen Autohäuser und Zulassungsdienstleister dann die Zulassung für Kunden online abwickeln können.

Um sich auf den Stichtag vorzubereiten, hatte die 2018 vom TÜV Rheinland initiierte Genossenschaft ihr System bereits vorab mit der Schnittstelle x-Kfz des Kraftfahrt-Bundesamts verlinkt. Im nächsten Schritt will sie das Tool nun an die Großkunden-Schnittstelle des KBA anbinden.

Florian Cichon, Vorstandsvorsitzender der Premium-Zulasser, verspricht, dass die Genossenschaft ihren Mitgliedern – aktuell 55 Zulassungsdienstleister – ab September „einen sicheren und kostengünstigen Zugang zu i-Kfz Stufe 4 ermöglichen“ wird.

Drei Möglichkeiten, i-Kfz zu nutzen

Großkunden hätten der Mitteilung zufolge künftig drei Möglichkeiten, mit i-Kfz zu arbeiten:

  • Sie können die relevanten Fahrzeugdaten per Hand in die i-Kfz-Portale der Zulassungsbehörden eingeben. Das sei zeitaufwendig und berge das Risiko von Übertragungsfehlern.
  • Sie können zudem ihre Software mit der IT-Infrastruktur von i-Kfz verknüpfen, um die Daten so weit wie möglich automatisch von einem System ins andere zu übertragen. Dabei müssen im Vorfeld Programmieraufwand und entsprechende Kosten einkalkuliert werden.
  • Alternativ können Kunden die Software von Zulassungsdienstleistern nutzen, die bereits mit i-Kfz vernetzt ist.

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