Presse: Renault ruft Elektromobil Twizy zurück

Autor / Redakteur: Gerd Steiler / Dipl.-Päd. Gerd Steiler

Renault beordert laut „Spiegel Online“ europaweit rund 6.250 Twizy in die Werkstatt, weil bei dem Elektromobil Bremsflüssigkeit austreten kann. In Deutschland sind gut 1.350 Fahrzeuge betroffen.

Ab in die Werkstatt: Wegen Problemen im Bremssystem ruft Renault allein in Deutschland 1.353 Autos des Stromer-Modells Twizy zum Sichgerheitscheck in die Werkstätten.
Ab in die Werkstatt: Wegen Problemen im Bremssystem ruft Renault allein in Deutschland 1.353 Autos des Stromer-Modells Twizy zum Sichgerheitscheck in die Werkstätten.
(Foto: Renault)

Renault ruft wegen Problemen am Bremssystem 6.247 Autos des Stromer-Modells Twizy in die Werkstätten. Nach einem Bericht von „Spiegel Online“ sind in Deutschland 1.353 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen. Herstellerangaben zufolge kann es wegen einer schadhaften Dichtung zu einem Leck in den Bremsschläuchen kommen. Der Fahrer spüre den Defekt durch ein „weiches“ Bremspedal, heißt es. Beim Tritt auf die Bremse entsteht weniger Gegendruck, sodass sich das Pedal weiter durchtreten lässt als üblich.

Renault wird die betroffenen Twizy-Halter anschreiben, die einen Termin mit einer Werkstatt des Herstellers vereinbaren sollen. Dort wird das Fahrzeug einer etwa halbstündigen Prüfung unterzogen. Im Falle einer defekten Dichtung muss der Twizy für etwa zwei Stunden in die Reparatur. Sollte diese Maßnahme erforderlich sein, stellt der Hersteller eigenen Angaben zufolge ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung.

Der Renault Twizy gilt als Shooting-Star unter den Elektrofahrzeugen. Im ersten Halbjahr 2012 haben die Franzosen rund 9.550 Exemplare des Stromers produziert. Damit ist das Modell eines der bestverkauften Elektrofahrzeuge überhaupt.

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