Teilehandel
Probleme an der Schnittstelle
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Seit das Werkstattprogramm ETOS von Volkswagen Ende letzten Jahres eingestellt wurde, fehlen freien Werkstätten einige wichtige Funktionen bei der Nutzung des Originalteileportals Partslink 24. Dieses verweist auf eine neue Schnittstelle.
Autohäuser und freie Werkstätten müssen heute eine Vielzahl von Softwareprogrammen gleichzeitig nutzen. Um Daten zwischen den unterschiedlichen Systemen austauschen zu können, gibt es Schnittstellen. Nur mit ihnen ist eine bruchlose, schnelle und komfortable Arbeitsweise möglich – fehlen sie, müssen Daten händisch übertragen werden. Und genau diese Erfahrung machen viele freie Werkstätten seit Anfang des Jahres, wenn sie auf der Originalteileplattform Partslink 24 Ersatzteile für die Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns bestellen wollen. Denn das VW-Werkstattprogramm ETOS, über das viele Betriebe bislang mit Partslink 24 kommuniziert haben, wurde Ende letzten Jahres eingestellt.
Offenbar verschwanden damit einige Funktionen, die die Betriebe brauchen und die früher auch vorhanden waren. Beispielsweise können Teile zwar weiterhin gesucht werden, aber der Übertrag in die Werkstattsoftware erfolgt nur, wenn der Kunde die Produkte auch bestellt. Die Erstellung eines Kostenvoranschlags ist so nicht möglich. In diesem Fall muss der Nutzer die Teilenummern und -preise händisch in sein System übertragen. Auch konnte ETOS früher den Lagerbestand der Werkstatt anzeigen und so unnötige Bestellungen vermeiden. Diese Funktion ist nun ebenfalls nicht mehr gegeben.
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