E-Auto-Engpässe Produktion des Cupra Born wird ausgesetzt

Von Andreas Grimm

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Die gerissenen Lieferketten machen den Marken des Volkswagen-Konzerns immer stärker zu schaffen. Nach dem Skoda Enyaq wird nun die Produktion des Cupra Born ausgesetzt. Düster sieht es auch bei den Plug-in-Hybriden aus. Doch dem Handel fehlen belastbare Informationen.

Der Cupra Born sollte im Jahr 2022 durchstarten und die neue sportliche spanische Marke voranbringen. Doch jetzt wird die Produktion erst mal eingestellt.(Bild:  Cupra)
Der Cupra Born sollte im Jahr 2022 durchstarten und die neue sportliche spanische Marke voranbringen. Doch jetzt wird die Produktion erst mal eingestellt.
(Bild: Cupra)

Die Lieferketten-Probleme sorgen für immer weitere Ausfälle im Volkswagen-Konzern – nun haben die Probleme auch die Marken Seat und Skoda erreicht. Speziell bei Elektromodellen wird die Situation kritisch. Unter anderem wird die Produktion des Cupra Born vorerst eingestellt. Zur Zukunft der Plug-in-Hybride äußerten sich die Importeure bislang nicht konkret.

Anfang März hatten Audi und dann VW einen Bestellstopp für Plug-in-Hybride erlassen. Begründet wurde der drastische Schritt – immerhin handelt es sich um ein Boomsegment für den Handel – sowohl mit Produktionsengpässen als auch mit Lieferausfällen durch den Ukraine-Krieg. Die naheliegende Frage, was diese Entwicklung für die Schwestermarken Seat und Skoda bedeutet, blieb dagegen zunächst unbeantwortet – die Modelle der vier Fabrikate sind angesichts der Plattform- und Produktionsstrategie im Herstellungsprozess eng miteinander verbunden.