Reparaturlackierung Produktivität und Qualität gesteigert, Verbrauch und Aufwand gesenkt

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Nach einer Studie zur Vereinheitlichung des Lackier- und Finish-Prozesses bei einem Franchisenehmer in Freital (Sachsen) zieht die Zentrale von Fix Auto Bilanz. Beteiligt an der Studie war auch der Lackierzubehörhersteller Sata.

Laut Fix Auto arbeitet in Freital auch nach Studienende weiterhin jedes Teammitglied mit seiner eigenen Ausrüstung.(Bild:  Fix Auto)
Laut Fix Auto arbeitet in Freital auch nach Studienende weiterhin jedes Teammitglied mit seiner eigenen Ausrüstung.
(Bild: Fix Auto)

Zehn Prozent weniger Klarlackverbrauch, um fünf Prozent reduzierte Nacharbeiten und eine Produktivitätssteigerung um knapp 25 Prozent – das sind die Ergebnisse einer Studie, durchgeführt vom Franchisesystem Fix Auto im Partnerbetrieb Fix Auto Dresden West in Freital. „Im Zentrum stand die Vereinheitlichung des Lackier- und Finish-Prozesses durch aufeinander abgestimmte Lackierausrüstung und deren optimale Anwendung“, teilt der Franchisegeber mit.

Konkret: Für die von März bis Dezember 2023 durchgeführte Studie wurde jedes Teammitglied der Lack- und Finish-Abteilung bei Fix Auto Dresden West mit einer eigenen Pistolengarnitur ausgestattet. Diese umfasste separate Pistolen von Sata für Füller, Basislack und Klarlack. Zudem kamen Becher, Druckluftfilter, Luftschläuche und das Reinigungsgerät des Lackierzubehörherstellers zum Einsatz. Zum Projektstart schulte Sata-Techniker Tolga Özkan das Team bezüglich Handhabung und Reinigung der Geräte und stand während des gesamten Studienzeitraums zur Verfügung. Betriebsberater Christoph Rosemeier begleitete das Projekt im Rahmen regelmäßiger Besuche.

„Anfangs war es nicht leicht, das gesamte Team an Bord zu holen und davon zu überzeugen, ausschließlich das neue Material zu verwenden“, betont Christoph Rosemeier. „Es ist auch der tatkräftigen Unterstützung seitens Sata zu verdanken, dass wir sogar die Skeptiker vom Nutzen überzeugen konnten. Mittlerweile möchte keiner der Kollegen seine Pistolen mehr missen.“ Das bestätigt die Produktivitätsentwicklung im Studienzeitraum. Der Franchisegeber wörtlich: „Zu Beginn sank die Produktivität sogar kurzzeitig unter das Vorjahresniveau, stieg mit der entsprechenden Schulung und Begleitung im weiteren Jahresverlauf deutlich auf durchschnittlich 88 Prozent.“ Zum Vergleich: Der Vorjahreswert lag bei 71 Prozent.

Sata-Vertriebsleiter Sebastian Scholz betont in diesem Zusammenhang, wie wichtig regelmäßige Pflege und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ausrüstung für die Lackierqualität und Effizienz sind. Auf Basis der Erkenntnisse der Studie definiert Fix Auto diese Erfolgsfaktoren für K+L-Betriebe:

  • Individuelle Pistolenausstattung für jedes Teammitglied sorgt in der Regel für pfleglichen Umgang mit der Ausrüstung und ist zudem ein Zeichen für Anerkennung.
  • Das Handling im gesamten Lackier- und Finish-Prozess wird durch aufeinander abgestimmte Produkte erleichtert.
  • Feste Wartungs- und Erneuerungsintervalle von Filtern und Schläuchen tragen zur Reduzierung von Finish-Aufwand und Nacharbeit bei, gehen im Werkstattalltag jedoch oft unter.
  • Schulung und Betreuung von Extern hilft dabei, Werkzeuge korrekt zu verwenden.
  • Nicht optimale Einsätze und Fehlanwendungen werden auch durch regelmäßige Zustandsprüfungen der Ausrüstung, beispielsweise durch einen betriebsinternen Verantwortlichen, vermieden.

Laut Fix Auto arbeitet in Freital auch nach Studienende weiterhin jedes Teammitglied mit seiner eigenen Ausrüstung: „Qualität und Ergebnisse sind unverändert hoch.“ Clemens Preuß, Leiter der Lack- und Finish-Abteilung bei Fix Auto Dresden West, ergänzt: „Wir konnten unsere Abläufe, Aufwände und Kosten durch das Pilotprojekt deutlich optimieren und haben vieles davon auch nach Ende der Testphase in unsere Standardprozesse übernommen.“

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