Profiltiefe automatisch messen

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Das Unternehmen Pro Contour hat ein Messgerät entwickelt, das automatisch per Laser die Profiltiefe von Reifen ermittelt. Das System sendet die Werte direkt in das EDV-System des Betriebes.

Im normalen Werkstattalltag ist es kein Problem, die Profiltiefe von Reifen zu ermitteln. Der Meister oder Serviceberater in der Direktannahme hat einen Profiltiefenmesser dabei, checkt schnell alle vier Räder ab – fertig. Erfahrene Mitarbeiter sehen selbst ohne Messung, wenn ein Reifen abgefahren ist.

Doch wenn demnächst die Räderwechseltage beginnen, kann aus der einfachen Aufgabe schnell ein Stressfaktor werden – schließlich müssen die Mitarbeiter nicht nur messen, sondern die Werte auch in das Einlagerungsprotokoll übertragen.

Hier könnte das automatische Profiltiefen-Messgerät Pro Contour H3-D causa helfen. Es ermittelt „im Darüberfahren“ per Laser, wie dick der Laufflächengummi noch ist. Das System zeigt die Werte auf einem Bildschirm an, sodass der Mitarbeiter in der Annahme den Fahrer gleich über den Reifenzustand aufklären kann.

Außerdem lassen sich die Werte in die Werkstatt-EDV übertragen, der Mitarbeiter muss sie also nicht mehr umständlich von Hand eingeben. Das spart wertvolle Minuten pro Auftrag – besonders wichtig während des „Ausnahmezustands“ der Räderwechseltage.

Der Nutzer muss das Messgerät in eine Rinne auf dem Betriebsgelände installieren, etwa vor der Einfahrt zur Direktannahme. Das Bilderkennungssystem ist mit einem Rechner im Verkaufsraum verbunden – wahlweise dank einer Schnittstelle in ein bestehendes System integriert oder autark auf einem separaten Rechner. Das System geht nach Abschluss des letzten Feintunings in Serie und soll in wenigen Wochen in einem Autohaus in Süddeutschland eingesetzt werden.

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