Putzlacher bedient Kunden mit Herzblut und Leidenschaft

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Das jedoch nicht alles kostenlos geht, ist den Putzlachers durchaus bewusst. „Marketing ist teuer, kein Marketing ist teurer“, sagt Maria Putzlacher. Aber die beiden wissen genau, was sie wollen - und was nicht. So haben sie sich Ende 2017 entschlossen, die Zusammenarbeit mit der Onlinebörse Mobile.de zu beenden. Geschadet hat es nicht. „Wir haben keine Auswirkungen gespürt“, berichtet die Geschäftsführerin. Dafür spart sich das Unternehmen rund 1.000 Euro pro Monat - die die Putzlachers jetzt in andere Aktivitäten stecken.

Dazu gehört Google Adwords – für Sevtlana Putzlacher ein essenzielles Marketingwerkzeug. „Dabei mache ich das in meiner Freizeit. Ich sehe das nicht als Arbeit, für mich ist das mein Hobby“, erklärt die Geschäftsführerin. Neben den üblichen Keywords probiert sie dabei immer wieder neue, ungewöhnliche Dinge aus. Zum Beispiel: „Unzufrieden mit Ihrem Kia-Händler?“

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Statt der Börsen spielt vor allem die eigene Website eine immer größere Rolle für das Autohaus Putzlacher. Deshalb soll sie immer auf dem neuesten Stand sein. 2018 erst gab es einen Relaunch, Anfang 2019 folgte eine erneute Überarbeitung. Dabei setzt das Unternehmen nicht auf eine Lösung von der Stange. Mit ihrer früheren Modix-Seite waren die beiden Geschäftsführerinnen nicht mehr zufrieden. Also suchten sie einen kleinen Anbieter, der ihnen eine maßgeschneiderte Website liefern konnte - und fanden ihn in der Webagentur Kimicom. Die entwickelte einen Auftritt nach den Vorstellungen der Putzlachers. Die aktuellste Version arbeitet mit Videos, bietet unter anderem einen Konfigurator, bei dem direkt die Hauspreise hinterlegt sind und einen Finanzierungsrechner.

Kimicom ist auch für die App des Autohauses Putzlacher verantwortlich, die nach rund einem Jahr immerhin auf 1.000 Downloads gebracht hat. Auch hier wollten die beiden Geschäftsführerinnen eine eigene, maßgeschneiderte Lösung und keine Standard-Ware, die sicherlich günstiger gekommen wäre. „Wir haben viele Apps ausprobiert und dabei versucht, die Position des Kunden einzunehmen. Wirklich überzeugt hat uns keine“, sagt Maria Putzlacher. Also entwickelte Kimicom eine eigene App, die neben dem üblichen Angebot beispielsweise eine Terminvereinbarung bietet oder Warnleuchten erklärt, sollte ein Kunde einmal liegenbleiben. Das Autohaus bewirbt die App inzwischen nicht nur auf der Website, sondern auch per Flyer im Autohaus, die einen QR-Code enthalten. Auch jedem verkauften Neuwagen wird ein solcher Flyer beigelegt.

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