Rabatt-Ranking in den USA
BMW versucht, den rückläufigen Absatz in den USA mit hohen Rabatten zu stoppen. Mit 12,6 Prozent landeten die Bayern auf Platz drei im Nachlass-Ranking – hinter zwei asiatischen Fabrikaten.

Die Fabrikate Nissan, Kia und BMW haben im November 2016 die höchsten Rabatte in den USA gewährt. Das ergab eine aktuelle Studie der True Car Corporation. Der japanische Spitzenreiter (Nissan und Infiniti) räumte im Durchschnitt 15,8 Prozent Nachlass ein. Das entsprach im Schnitt 4.209 US-Dollar. Die Händler des südkoreanischen Importeurs Kia folgten mit 13,2 Prozent (3.164 Dollar). Auf Platz drei landeten die Bayern (BMW und Mini) mit 12,6 Prozent Discount. Aufgrund des hochpreisigen Segments entsprach dies einem absoluten Nachlass in Höhe von durchschnittlich 6.279 Dollar.
Der Münchner Autobauer musste in den USA zwischen Januar und November 2016 einen Rückgang seiner Absatzzahlen um zehn Prozent hinnehmen. Vergleicht man die Novemberzahlen der Jahre 2015 und 2016, so sank der Verkauf der ganzen Gruppe sogar um 16 Prozent in den USA. In dieser Situation halfen BMW offensichtlich auch keine Rabatte mehr, um das Geschäft nachhaltig wieder anzukurbeln. Selbst der Anstieg der Nachlässe um 25,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr half nicht.
Während BMW also zu den Top 3 des US-Rabatt-Rankings zählte, tummelten sich die beiden anderen deutschen Konzerne Volkswagen (mit Audi und Porsche) mit 9,1 Prozent und Daimler (Mercedes-Benz und Smart) mit 8,0 Prozent im unteren Mittelfeld. Die geringsten Nachlässe gewährten Subaru (4,1 Prozent), Honda (6,9 Prozent) und Toyota (7,7 Prozent).
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